Aktuelles

Hier stellen sich unsere aktiven Motorsportler vor (in alphabetischer Reihenfolge)

 

 

Patrick Assenheimer (Rundstrecke)

Motorsportlicher Lebenslauf 

Patrick Assenheimer 

 - Geboren am 28.04.1992 in Heilbronn

 - Motorsport seit 2011

 - AMG Instruktor seit 2016

 - AMG Performance Driver Nordschleife seit 2020

 - Mehr Daten unter: http://www.driverdb.com/drivers/patrick-assenheimer/ 

 

2019

Speed-Trophäenmeister 2019 auf der Nordschleife (Meister in der Königsklasse, der SP9 Pro, bei der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019)

4 Gesamtsiege bei der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019, dabei drei in Folge – Hattrick

Vizemeister im Silver Cup der Blancpain Endurance Series 2019


2018

Gesamtsieg und P2 auf der Nordschleife

Podiumsplätze bei den ADAC GT Masters

3. Platz in der Juniorwertung bei den ADAC GT Masters

10. Platz in der Gesamtwertung bei den ADAC GT Masters

4 Klassensiege beim 24h Rennen am Nürburgring

Doppelsieg beim GTC Saisonfinale am Nürburgring

VLN Junior Trophy Platz 3


2017

ADAC GT Masters – Mercedes AMG GT3

Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring / VLN – Mercedes AMG GT3

Blancpain GT Series – Mercedes AMG GT3

24h Rennen am Nürburgring – Mercedes AMG GT3

24h Rennen Spa – Mercedes AMG GT3

24h Rennen Dubai – Mercedes AMG GT3

British GT Championship – Mercedes AMG GT3


2016

ADAC GT Masters – Chevrolet Corvette Z06.R GT3

Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring / VLN – Mercedes AMG GT3, Mercedes-Benz C230 V6, Porsche Cayman GT4

24h Rennen am Nürburgring – Mercedes-Benz C230 V6

24h Rennen Dubai – Mercedes SLS AMG GT3

24h Rennen Paul Ricard – Chevrolet Corvette C6


2015

ADAC GT Masters – Chevrolet Corvette Z06.R GT3

Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring / VLN – Mercedes-Benz C230 V6

24h Rennen am Nürburgring – Mercedes-Benz C230 V6

24h Rennen Dubai – Mercedes SLS AMG GT3

24h Rennen Barcelona – Chevrolet Corvette C6


2014

ADAC GT Masters – Chevrolet Corvette Z06.R GT3

Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring / VLN – Mercedes-Benz C230 V6

24h Rennen am Nürburgring – Mercedes-Benz C230 V6


2013

Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring / VLN – Mercedes-Benz C230 V6

24h Rennen am Nürburgring – Mercedes-Benz C230 V6

Mini Trophy – Mini JC Works Challenge


2011 – 2012

Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring / VLN -Mercedes-Benz C230 V6

24h Rennen am Nürburgring – Mercedes-Benz C230 V6

 

Jürgen Bender (Rundstrecke)

"The way to go" - Jürgen Bender

Jürgen Bender wurde 1959 in Neckarsulm geboren. Dort machte er, der jüngste Sohn des größten Reifenausrüsters im Unterland, Hans Bender, 1976 sein Abitur. Automobile und der Rennsport faszinierten ihn schon als Schüler.

Jürgen Bender und dahinter Marco BayerNach dem Abitur setzte der Neckarsulmer einen gebraucht erworbenen NSU TTS bei Slalomrennen zur Unterland-Hohenlohe Rennslalom-Meisterschaft ein. Der NSU wurde von Jürgen zuvor nebenher, "sozusagen in vielen Nachtschichten", mit viel Liebe zum Detail aufgebaut. Sofort holte Jürgen 1980 bei den Läufen den ersten Meistertitel im Slalom-Rennsport. Der zweite Titel folgte im Jahr darauf.

Dann gab es für ihn in Sachen Rennsport leider eine längere Unterbrechung. Seine volle Aufmerksamkeit galt in den folgenden Jahren dem Studium an der technischen Hochschule in Darmstadt. Als frisch gebackener Diplomingenieur des Maschinenbaus hätte Jürgen Bender selbstverständlich sehr gerne gleich wieder Rennen gefahren. Aber er hatte sich bereits im Studium entschlossen, selber einen Betrieb in Neckarsulm im Bereich Recycling-Technik aufzubauen. Das setzte er konsequent um. Beides zusammen, Rennsport und einen Betrieb aufbauen, das ging finanziell nicht.

Zu der Zeit gab es noch nicht sehr viele Recycling-Maschinen am Markt. "So konnte ich mein Fachwissen aus dem Studium gleich in die Praxis übertragen", so Bender rückblickend. Er konstruierte und baute eigene Recyclinganlagen. Kunststoff-Bauteile und auch Reifen wurden ab Ende der 80er Jahre in seinem Betrieb im großen Stil geschreddert.

Ende der 90er Jahre erwarb er einen Porsche 993. Damit ging es dann in GT-Rennen an den Start. Erster Titel - die Pirelli Trophy 2000. Ein Dutzend GT-Titel im Rahmen der GTP-Serie folgten in den Jahren nach. Der deutsche Porsche Meistertitel und der GTP Porsche Super Sprint Titel von 2001 ragten als besonders wichige Erfolge heraus.

Ab 2004 mit an Bord war Marco Bayer aus Erlenbach. Zuerst als Rennmechaniker und später als Renningenieur. Dabei konnte MCH-Mann Bayer wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung der Porsche GT-Rennwagen beisteuern. Ein wichtiger Schritt nach oben.

Mit GT-Modellen von Porsche ging es im Rennsport weiter. Erst Porsche-Cup und als nächster Höhepunkt der Start zum Jahresbeginn 2006 bei den legendären 24h von Dubai. Dort holte die Crew aus Deutschland und Dänemark den 4. Gesamtrang. Beachtlich ist - dieses Ergebnis wurde im Unterland trotz einiger Versuche anderer Teams bis heute nicht übertroffen.

Die Erfolge ermutigten "Ben" Bender weiter an GT-Meisterschaften teilzunehmen. Ein wichtiger Meilenstein wurde die Anschaffung eines Porsche 997 GT3 von 2007. Diesen Wagen galt es unter der Leitung von Marco Bayer Jahr für Jahr technisch anzupassen. Neue Modelle konnte man sich Jahr für Jahr nicht leisten. Durch Nachrüstung konnte Bender auf diese Weise aber in der GT-Spitze weiter um Siege kämpfen.

Auf einem 520 PS GT2-Porsche von Probst-Racing zeigte Jürgen Bender ganz nebenbei, dass er ohne Probleme auf Anhieb um Gesamtsiege zu kämpfen in der Lage war. Solche Aktionen waren finanziell aber auf Dauer nicht zu stemmen. So blieb er in der GT3 aktiv. Mit dem privat eingesetzten Porsche GT3 gelang es den Unterländern 2010, die SRO-Meisterschaft im Rahmen der ADAC-GT-Masters zu gewinnen. Dort kämpften baugleiche GT3-Modelle von Porsche auf Strecken in Europa um den Titel. Und diesen Titel nahm Jürgen Bender am Saisonende mit nach Neckarsulm. Für die Clubmitglieder des MCH in Heilbronn natürlich eine ganz besondere Freude.

Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at

Als die Modifikationen des Werkes es finanziell nicht mehr sinnvoll erscheinen ließen, den eigenen 997 GT3 nachzurüsten, entschied sich Jürgen Bender, bei Callaway Competition in Leingarten eine Z06 Corvette der GT3-Klasse zu erwerben. Vom Heckmotor zum Frontmotor. Ein sehr großer und gewagter Schritt. Aber dieser Schritt gelang Ende 2012 sehr gut. Sofort wurde Jürgen Bender einer der Fahrer, die nun auf den Rennstrecken Europas zu den Anwärtern auf den Gesamtsieg gehörten. Starts in Deutschland, Österreich, Tschechien, Italien, Frankreich in den Benelux-Ländern wurden zum vollen Erfolg. Sieg auf Sieg folgte. Einladungen zu Rennen der FIA in Bukarest und ein Start in Aserbaidschan in Baku zeigten, dass Jürgen Bender zu den gefragten Fahrern gehörte. Der Start in Aserbaidschan war in der Zeit, in der sich das Land gerade darauf vorbereitete, mit einem eigenen Kurs in die Formel-1 einzusteigen.

"Uns Streckensprechern war der Name Jürgen Bender geläufig", erinnert sich Klaus Lambert. Bei den GT-Rennen schaute ich immer zuerst drauf, wie schnell ist der Jürgen", merkte SDO-timing-Chef Bernd Jung an. Bender wird zum Maßstab. Schnell wurden immer neue Hundertermarken bei den Pokalen, die in die Neckarsulmer Regale wanderten, geknackt.

2012 gewann "Ben", wie ihn die alten Freunde noch heute nennen, den Divinol-Cup. "Eine Serie, die von den Aktiven zu der Zeit regelrecht mit Nennungen bombardiert wurde", erinnert sich Manager Hoffmann lächelnd. 2016 gewann der Hero der Unterländer GT-Szene die DMV-Touringcar Challenge. Im Jahr darauf errang MCH-Ass Bender 30 Jahre nach der Seriengründung die renommierte STT-Challenge. In der Riege der GT-Routiniers wurde Jürgen Bender der Mann, den es auf den Rennstrecken Europas zu schlagen galt. In der Folge lockten nationale und internationale Wettbewerbe den Unterländer auf viele Strecken im In- und Ausland. "Ben's" Erfolge konnten sich absolut sehen lassen.

Er musste nun selber bremsen. Anfragen zu Renneinsätzen ausländischer Teams konnte er nicht annehmen. "Ich war selbstständig. In der Situation kann man nicht mal eben "die Firma, Firma sein lassen, um zu Testfahrten nach Monza (I), Spa (B) oder Silverstone (GB) zu reisen", so die nüchterne Antwort des Neckarsulmers auf die Frage, warum er nicht ins Profilager wechseln wollte.

Aber es wird für Jürgen Bender auch zukünftig sehr anspruchsvolle Einsätze geben. Marco Bayers Team Sportwagenschmiede und Jürgen Bender sind 2020 auf dem Weg, die P9-Challenge zu erobern. Alle vier bisherigen Rennen konnte "Ben" als Gesamtsieger beenden. 1100 Pokale hat er in den Jahrzehnten seiner motorsportlichen Aktivitäten erkämpft. Darunter 2018 auf dem Formel-1-Kurs des Nürburgrings die Rekordzahl von 8 Pokalen an einem einzigen Wochenende. Ein Rekord der ganz sicher nicht sobald gebrochen werden dürfte.

Und dieser Rekord kam wie folgt zustande: Bender gab am "Ring" die Nennung für 2 Rennserien ab. Der Zeitplan ließ das zu. "Ein Zufall", so Bender, "ich kann es heute noch kaum glauben. Es funktionierte zeitlich ganz knapp". Bender startete zu allen 4 Rennen aus der ersten Reihe, gewann in allen 4 Läufen seine Klasse und errang dazu alle 4 Gesamtwertungen. Dieser Rekord wurde bis heute nicht gebrochen. Callaway-Competition war begeistert. Deren GT3-Modell vor den Jungs auf Porsche, Audi, Mercedes, Lamborghini, Aston Martin, Ford und Ferrari. "Nicht schlecht, Herr Specht" strahlte ein Callaway-Mann damals am Ring.

Und wie läuft es jetzt, 6 Wochen nach dem Corona-bedingt verspäteten Saisonauftakt? Gerade beschäftigt sich die Crew mit Fahrwerksoptimierungen der Z07-Corvette. 4 Gesamtsiege sind 2020 bereits errungen. Man darf also weiterhin richtig gespannt sein, gespannt wie ein Flitzebogen - wird auch der nächste Pfeil ins Schwarze treffen? "Ich denke das wird in Brno (CZ) und Imola (I) klappen".

(HTS)


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Yannick Fübrich (Rundstrecke)

Motorsportlicher Lebenslauf 

Yannick Fübrich 

 - Geburtstag 13.01.1992

 - Motorsport seit 1999

2019

VLN Meisterschaft: Gesamtmeister mit 7 x Platz 1 / 1 x Platz 2 > auf BMW M240i Racing (Cup 5)

24h Rennen Nürburgring: Pole Position & Klassensieg Cup 5 (BMW M240i Racing)

24h Qualirennen Nürburgring: Pole Position & Klassensieg Cup 5 (BMW M240i Racing)

ADAC GT4 Germany: Gaststart auf Aston Martin am Hockenheimring

BMW Sports Trophy: Platz 9 (weltweit)

2018

VLN Meisterschaft: Meister in der Cup 5 Klasse / 5 x Platz 1 > auf BMW M235i Racing (Cup 5)

24h Rennen Nürburgring: Platz 4 Cup 5 (BMW M235i Racing)

24h Qualirennen Nürburgring: Klassensieg Cup 5 (BMW M235i Racing)

BMW Sports Trophy: Platz 20 (weltweit)

2017

VLN Meisterschaft: mehrere technische Defekte > Klasse V6 (Porsche 991) / dann Wechsel zu Adrenalin Motorsport / 1 x Platz 2 > auf Cup 5 (BMW M235i Racing)

24h Qualirennen Nürburgring: Klassensieg Cup 5 (BMW M235i Racing)

2016

VLN-Meisterschaft: mehrere Klassensiege & Rundenrekord Klasse V6 > Klasse V6 (Porsche 991) 

2015 

VLN Meisterschaft: diverse Platzierungen > Klasse V6 (Porsche 991)

24h Rennen Nürburgring: Platz 2 Klasse V6 (Porsche 991)
 

2014 

VLN Meisterschaft: diverse Platzierungen / Platz 6 in der Cup 2 Meisterschaft > Klasse Cup 2 (Porsche 997 GT3 Cup)

24h Rennen Nürburgring: Klassensieg Klasse V6 (Porsche 991)
 

2013 

VLN Meisterschaft: 2 x Platz 2 / 5 x Platz 3 > Klasse Cup 2 (Porsche 997 GT3 Cup)

VLN Meisterschaft: Platz 4 VLN Juniorwertung
 

2012 

VLN Meisterschaft: 2 x Platz 1 / 1 x Platz 2 / 1 x Platz 3 / 2 x Pole Position > Klasse V4 (BMW E90 325i)
 

2011 

VLN Meisterschaft: 2 x Platz 2 / 3 x Platz 3 / 2 x Pole Position > Klasse V4 (BMW E90 325i)

24h Rennen Nürburgring: Platz 2. Klasse SP8 & Platz 23. Gesamt (Chevrolet Corvette)
 

2010 

Berufung ins DMSJ Youngster Racing Team durch Christian Menzel: RCN & VLN auf Honda Civic

RCN Meisterschaft: 2 x Klassensiege > Klasse RS2DA (Honda Civic)

VLN Meisterschaft: 1 x Klassensieg

2007 

Deutsche Schaltkart Meisterschaft: diverse Platzierungen

Bridgestone Cup (Kart): 2 x Platz 1

Lehrgangssieger im VW ADAC Polo Cup
 

2006 

Deutsche Junioren Kartmeisterschaft: Platz 4 Meisterschaft

Kart Junioren Europameisterschaft: Teilnahme

24-Stunden Kart Rennen von Wackersdorf: Platz 3
 

2005 

Jörg van Ommen Kartserie: Platz 4 Meisterschaft & Rookie of the Year & Ic-A Junioren > Bahnrekord in Kerpen
 

2003 

Kart > Bambini-Klasse: Platz 1 Baden-Württembergische Meisterschaft / Nordbadenmeister / Süddeutscher Meister
 

2002 

Kart > Bambini-Klasse: Platz 1 Baden-Württembergische Meisterschaft / Nordbadenmeister / Süddeutscher Meister
 

2001 

Kart > Bambini-Klasse: Platz 1 Baden-Württembergische Meisterschaft / Süddeutscher Meister / Deutscher ADAC Vizemeister / Finalteilnahme der Deutschen Meisterschaft
 

2000 

Kart > Bambini-Klasse: Platz 1 Baden-Württembergische Meisterschaft / Süddeutscher Meister / Platz 5 Deutsche DMV Kartmeisterschaft
 

1999 

Kart > Bambini-Klasse: Platz 6 Europokal

 

Andreas Häberle (Oldtimer-Rallye)


Oldtimerrallyes als Motorsport…, genau das Richtige!?!

Meine erste Teilnahme bei einer Oldtimerrallye war bei der clubeigenen Käthchen Classic im Jahr 2016. Im Vorfeld dieses Termins hatte ich 4 Beifahrer- sowie 1 Fahrzeugwechsel. Am. 2. Rallyetag dann technischer Ausfall und somit den Pechvogelpreis abgesahnt, so gesehen es konnte nur besser werden.

Seit 2017 starte ich pro Jahr bei 3 -5 Veranstaltungen, z. B. bei der Marienberg Classic in Würzburg, Beifahrer ist abwechselnd mein Vater oder meine Frau, wenn alles läuft landen wir öfters in den Pokalrängen. Ein Klassensieg sowie ein Gesamtsieg haben wir auch schon geholt.

Ich setze bei den Oldtimerrallyes einen VW Polo GT Coupe 86c ein, oft der einzigste im Starterfeld und aufgrund der kompakten Maße auch hierfür keine schlechte Wahl. Mit einem VW Golf 1 Cabrio aus meinem Fuhrpark werde ich in kommender Zeit auch mal an den Start gehen.

2019 sind mein Vater und ich mit einem Original Werks-Mercedes W123 280E, der uns zur Verfügung gestellt wurde, bei der Heidelberg Historic gestartet. Hier mal mit vertauschten Rollen, für mich erstmalig als Beifahrer.

2020 ist ein „Jahr der Pause“, da so gut wie keine Veranstaltungen sind. 2021 wollen wir wieder an den Start gehen.

Ich bin in der Oldtimerszene aktiv unterwegs und veranstalte in Schwäbisch Hall und Crailsheim Old- & Youngtimertreffen, die ich organisiere, durchführe und moderiere. 2019 hatte ich z. B. das Privileg, den RTL2 – Grip „das Motormagazin“ - Moderator und Rallyefahrer Niki Schelle, zu interviewen.

Die Moderationsfunktion werde ich beim MCH bei den Veranstaltungen in Zukunft auch übernehmen.

Zudem kümmere ich beim MCH um den Social Media Auftritt in Facebook, sozusagen die mediale Form der Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen mit Bernd Sandrisser haben wir das MCH-Oldtimertreffen aus der Taufe gehoben.

Schaut doch einfach mal vorbei unter

   www.facebook.com/ytreffensha

    www.instagram.com/ytreffensha

 

Heinz Merkle und Simone Schücke (Oldtimer-Rallye)

Sportfahrer - sind wir das? Wir fahren nicht mit Helm und nicht feuerfest. 

Seit 2012 sind wir, Simone Schücke und Heinz Merkle aus Schwaigern im historischen Motorsport unterwegs. 

Wir fahren mit unseren Old- und Youngtimer Sollzeit-Gleichmäßigkeitsveranstaltungen. Diese werden auf öffentlichen Straßen (StVO ist zwingend zu beachten) oder abgesperrten Strecken durchgeführt. Absolute Genauigkeit ist hier gefordert, teilweise wird auf die 1000tel Sekunde auf die jeweilige Lichtschranke gewertet.

Wir fahren pro Jahr ca. 8 – 10 Veranstaltungen, zur deutschen Spitzenklasse können wir uns nicht zählen, sind jedoch bei unseren Veranstaltungen im oberen Drittel recht gut vertreten. Vielfache TOP10-Plätze, zahlreiche Klassensiege und mehrere Gesamtsiege konnten wir schon einfahren. Unseres Wissens sind wir derzeit im MCH das einzige Team, welches solche Veranstaltungen regelmäßig fährt.

Simone ist die (perfekte) Beifahrerin, Strecke nach Roadbuch ansagen,  Tripmaster bedienen, einstellen der Sollzeiten auf den Uhren, den Fahrer beruhigen – das ist ihre Aufgabe. Ich steuere unsere Fahrzeuge, so wie sie es sagt (meistens). 

In den Jahren waren wir mit unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs: 

Opel GT - BJ. 1971  
zeitgemäßer Umbau der 70iger Jahre – 2,2 L, 165 PS
Porsche 968 - BJ. 1992
3,0 L – 239 PS
Mercedes-Benz W107 - BJ. 1970
2,8 L, 185 PS
Porsche 928 S – BJ. 1984
8 Zyl. – 5,0 L – 310 PS
Porsche 968CS – Clubsport - BJ. 1993 
3,0 L – 239 PS


Zusätzlich sind wir über das Jahr noch bei ca. 3 – 5 großen Ausfahrten europaweit mit unserem BMW 850 CI unterwegs. Auch wenn es hier nicht um die 100tel Sekunde geht, mit bis zu 30, manchmal sogar bis zu 80 gleichen Fahrzeugen unterwegs zu sein, macht schon einen riesigen Spaß. 

Unser „Rallyejahr“ 2020 war nahezu ein Komplettausfall. Bisher konnten wir keine einzige Veranstaltung fahren. Auch die großen deutschen Klassiker fielen Corona zum Opfer. Kein Lichtschrankentraining, kein Event, gar nichts. Vielleicht können wir im Oktober noch 1 – 2 kleinere Veranstaltungen fahren. Wir verschieben alles auf 2021 und hoffen dort wieder antreten zu können.

Unsere grobe Planung für 2021:
ADAC Labertal Historic                                 
Internationale ADAC Metz Rallye Classic
Internationale Classique Saar-Lor-Lux         
ADAC Württemberg Historic
Eber Rallye Classic
Schwäbische Alb Classic
ADAC Süd-Rallye Classic                               
Bayerwald Classic
Classic Rallye Fränkische Schweiz                 
Historische Rallye Burg Altena 


Bleibt uns gewogen, man sieht sich hoffentlich bald wieder persönlich.

Simone Schücke / Heinz Merkle

Markus Pommer (Rundstrecke)

Motorsportlicher Lebenslauf 

Markus Pommer 

 - Geboren am 27.01.1991 in Heilbronn 

 - Mehr Daten unter: http://www.driverdb.com/drivers/markus-pommer/ 

 

2019

Platz 8 in der Gesamtwertung der ADAC GT Masters

3 Siege


2018

Platz 4 in der Gesamtwertung der ADAC GT Masters

2 Siege


2017

Platz 10 in der Gesamtwertung der ADAC GT Masters

(Teilnahme an 6 von 7 Veranstaltungen)

Sieg am Nürburgring


2016

25. Gesamtplatz ADAC GT Masters 2016


2015

10. Gesamtplatz FIA Formel 3 Europameisterschaft


2014

ATS Formel 3 Cup Champion

3. Gesamtrang AutoGP


2013

6. Gesamtplatz Rookiewertung Porsche Supercup


2012

4. Gesamtplatz FIA Formel-2


2011

8. Gesamtplatz ATS Formel-3 Cup


2010

7. Gesamtplatz ATS Formel-3 Cup


2009

3. Gesamtplatz ATS Formel-3 Cup


2008

5. Platz ADAC Formel Masters Gesamtwertung


2007

4. Platz ADAC Formel BMW Deutschland Rookiewertung


2006

SAKC Kart Meister

Vizemeister ADAC Formel Masters


2005

1. Platz DMV Goldpokal

2. Platz Graf Berghe von Trips Memorial

Teilnahme Deutsche Junior Kart Meisterschaft

Teilnahme Jörg van Ommen Kart-Serie


2004

Umstieg von Bambini auf ICA Junjoren Kart


2003

1. Platz SAKC


2002

1. Platz SAKC


2001

Vizemeister Deutscher ADAC Kart Cup Süd 


2000

Erste Nationale Lizenz, erste Siege bei Kartrennen


1999

Bambini - Kart zum 8. Geburtstag


1998

Erste Fahrversuche mit Leihkart

 

Bernd Sandrisser (Oldtimer-Rallye)

Mein Einstieg in den Motorsport erfolgte 1975 im zarten Alter von 18 Jahren. Als Beifahrer bei den damals üblichen Orientierungsfahrten habe ich die Liebe zum Motorsport entdeckt.

Toyota Starlet beim Heilbronner ADAC Bergpreis1976 habe ich dann mit einem Autobianchi A 112 Abarth den ersten Slalom unter die Räder genommen, um dann ab 1978 richtig in den Slalomsport einzusteigen. Es folgten im Anschluss bis 1988 mit unterschiedlichen Fahrzeugen unzählige Starts bei Slalomveranstaltungen, Teilnahme an Bergrennen, Asphaltrallyes als Fahrer und als Beifahrer mit verschiedenen Fahrern und Autos. Starts erfolgten im Rahmen der deutschen Rallyemeisterschaft als Rallye Co-Pilot. Hier konnte ich zahlreiche Klassensiege sowie Podestränge erringen. Auch bei der ONS Slalommeisterschaft Südwest konnte ich Pokalränge einfahren. 

 


Im Jahr 1995 parkte dann der erste Oldtimer in meiner Garage. Ein Porsche 356 B Super 1600. 1996 habe ich dann mit einem BMW Compact noch einmal zwei Saisons Slalomsport betrieben. Ich habe aber dann doch sehr schnell für mich festgestellt, dass man von einer Oldtimerrallye doch mehr Fahrspaß generieren kann.

Auch hier erfolgten bis heute eine nicht mehr nachvollziehbare Anzahl von Starts, teilweise mit Gesamtsiegen, Klassensiegen, Podesträngen, auch in Meisterschaften, aber eben auch die Erfahrung, wie launisch das Glück im Motorsport sein kann. Auch hier kamen sehr verschiedene Fahrzeuge an den Start.

Bernd Sandrisser


                             

Frank Sperrfechter (Automobilslalom)

Es fing an 1974

Durch das Blut des benzininfizierten Vaters wurde das Motorsport-Virus übertragen, allerdings hatte er bis zu meinem 9. Lebensjahr keinen Motorsport betrieben.

Dann brach das Virus aus, aber mit allen Drum und Dran.

Es wurde einer der legendären NSU TT gekauft und explizit für den Slalom-Sport aufgebaut. Meine Wenigkeit hat jede freie Minute mit unter dem Wagen gelegen, geschraubt und an allen Slalom-Veranstaltungen wurde Vater Rolf, sowie alle Konkurrenten in der Klasse, gefilmt.

Das waren noch Zeiten, kann sich so die Smartphone Jugend gar nicht mehr vorstellen. Du filmst, schickst das Negativ mit der Post weg und wartest 7 bis 10 Werktage, bis du den Film anschauen kannst. Und es wurde geschaut, zurück gespult und verglichen, warum war der schneller oder was hat der Gegner anders gemacht.

In der Jugend bin ich dann in den Motorsportclub Heilbronn eingetreten. Kartslalom zur Jugendförderung gab es noch nicht. Nach einigen Fahrten und etwas Talent im Leihkart in Walldorf, wurde bei Hetschel Mach 1 Karts in Meimsheim ein 21 PS Drehschieber-Kart gekauft. 

Wilfried Ruoff, unser Jugendleiter, hat uns im Quietsch-Gelben Barho Autoteile VW T3 nach Walldorf gefahren zum trainieren. Es waren damals in der Gruppe altbekannte dabei wie Angelika Stegmüller, Andreas Häberle, Jörg Stephan, Joachim Franz u.s.w. 

Neben meinem Vater war Wilfried auch einer meiner größten Unterstützer im Motorsport, der mir mit seinem Wissen und Know-How die Kniffe und die Feinheiten im Slalom-Sport beibrachte. 

Mein erster Slalom-Einsatz war im gelben 200 PS 2,0 Liter C Kadett Gruppe F vom Vater auf dem Flugplatz in Mosbach Lohrbach. Vom Training zum 2. Wertungslauf um satte 17 Sekunden verbessert, kam ich mir „Sauschnell“ vor, doch am Schluss war ich Letzter.

Es gab einen weiteren Einsatz beim RKV Ilsfeld auf dem legendären „Zuckerrüben Verladeplatz“ - in dieser Kulisse ein geniales Gefühl. Dann war erst mal Schluss mit der Fahrerei, es gab damals eine Bestimmung, dass man erst mit 18 1/2 fahren durfte. 

Im neuen Jahr ging es weiter und mit 19 konnte ich sogar meinen ersten Gesamtsieg auf dem Opel Kadett einfahren. Ich hatte verschiedene Fahrzeuge im Einsatz, in der G2 einen BMW M3 der ersten Generation, Peugeot 205 Rallye für die G3, Golf VR6 Allrad G2, BMW Compact für die G5, einen „Ur“- Einser-Golf für die F bzw H 1600. Aber mein Herz ist immer am Opel C Kadett Coupé hängen geblieben. Mein weiß-roter Kadett im Mattig-Design war in der nationalen Slalom-Szene bekannt.

Nachdem ich dreimal den Unterland-Hohenlohe BMW Stadel Cup sowie mehrfach den Bezirkspokal gewinnen konnte, musste das Ziel neu definiert werden. Rhein-Neckar-Slalom-Pokal mit Slicks, neue Autos, neue Strecken, mega starke Fahrer und viel Spaß. Danach ging es auf Deutsche Meisterschaftsläufe, es waren gute Platzierungen dabei, aber für ganz vorne waren die 130 Pferde im 1600 Kadett einfach zuwenig. Und ein dreifacher Deutscher Meister Michael Rauch hat es mir schwer gemacht zu gewinnen, aber gelernt den Wagen am Limit zu bewegen. 

Es wurde beschlossen, mit meinem Vater die Kadetten zu tauschen, er bekam den 1600 Meisterwagen und ich stieg in die Slalom-Königsklasse Tourenwagen H bis 2000 cm3 auf. Der Wagen ist bis heute sehr erfolgreich und wird mit Thomas Claus, Klaus Frank, Heiner Wurst und Dirk Preisser immer wieder verbessert. 

2011 dann endlich unser Meisterjahr. Wahnsinnige Saison, mit vielen Defekten, die aber immer vor und nach und auch während den Veranstaltungen behoben werden konnten, Endergebnis und Finalläufe auf dem Flugplatz in Worms, ein Wochenende das ewig in Erinnerung bleibt:

„Deutscher Meister 2011“

Das höchste was wir erreichen konnten. Danke an alle. 

Zu kompletten Einsätzen in einer Saison reicht momentan die Zeit nicht mehr, daher sporadische Einsätze -  aber immer unter den vordersten Plätzen bei DM-Läufen zu finden, dafür reicht es immer noch. 

Bedanken möchte ich mich bei allen, die mir den Motorsport ermöglicht haben.

Frank Sperrfechter