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MC-Heilbronn
   
 

ADAC GT Masters auf dem Nürburgring: Wer wird Halbzeitmeister?

 Viertes von sieben Rennwochenenden der „Liga der Supersportwagen“

 Corvette-Duo Kirchhöfer/Keilwitz reist als Tabellenführer in die Eifel

 Umfangreiches Rahmenprogramm mit vier weiteren Rennserien 

München. Die Sommerpause ist vorbei: Auf dem Nürburgring sucht das ADAC GT Masters an diesem Wochenende (3.–5. August) seinen Halbzeitmeister. Beste Chancen haben die zuletzt in Österreich zwei Mal siegreichen Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition), doch ihre Verfolger wollen beim vierten Saisonlauf der „Liga der Supersportwagen“ zurückschlagen. Die beiden Rennen in der Eifel werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Keyfacts: Nürburgring, Nürburg, Saisonläufe 7 und 8 von 14

Streckenlänge: 3.629 Meter

Layout: 11 Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2017: Rennen 1: Sebastian Asch/Lukas Auer (BWT Mücke Motorsport, Mercedes-AMG GT3)

Sieger 2017: Rennen 2: Markus Pommer/Kelvin van der Linde (Aust Motorsport, Audi R8 LMS)

ADAC GT Masters auf dem Nürburgring im TV: Beide Rennen werden bei SPORT1 am Samstag und am Sonntag live übertragen. Eine Übersicht über die TV-Sendezeiten im Anhang

Red Bull Ring 2018Fünf verschiedene Rennsieger von vier Marken in den ersten sechs Rennen versprechen auch auf dem „Ring“ viel Spannung. Nach zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen in Most und auf dem Red Bull Ring sind Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz mit insgesamt 86 Punkten die Gejagten im ADAC GT Masters. Die Corvette-Piloten haben damit beste Aussichten, sich in der Eifel den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters zu sichern. „Unser Ziel ist es, Punkte zu holen und die Tabellenführung zu verteidigen“, so Kirchhöfer. „Der Nürburgring ist nicht die optimale Strecke für unser Auto, deswegen wollen wir das Beste daraus machen.“ 

Ihre engsten Verfolger rechnen sich dagegen Chancen aus, am Wochenende um Siege und Podestplätze zu kämpfen. Zu den Mitfavoriten zählen neben den Tabellenzweiten Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F) im Porsche 911 GT3 R von Precote Herberth Motorsport auch die Gesamtdritten Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport), die 2018 bisher einmal triumphierten und einen dritten Platz einfuhren. „Am besten wäre natürlich ein weiterer Sieg“, so Pommer. „Im vergangenen Jahr habe ich auf dem Nürburgring zum ersten Mal überhaupt im ADAC GT Masters gewonnen, daran will ich anknüpfen. Der Mercedes-AMG war in den vergangenen Saisons dort immer stark und hat 2017 am Samstag den Sieg geholt.“ Der 27-Jährige ist sich sicher, dass sich die Fans auf zwei packende Rennen der rund 35 GT3-Sportwagen von acht Herstellern freuen können: „Der Nürburgring ist im Kalender vielleicht die Strecke mit den meisten Überholmöglichkeiten.“ 

Hoffnungen auf ein vorderes Ergebnis machen sich auch die zahlreichen Lokalmatadore, zu denen gleich mehrere Teams und Fahrer zählen. Einer davon ist Christopher Mies (29/Heiligenhaus, Montaplast by Land-Motorsport), der Champion von 2016. Der Audi-Pilot, der in seiner Titelsaison auf dem Nürburgring einen Sieg holte, aber 2018 noch ohne Podestplatz ist, startet in der Eifel erstmals mit seinem neuen Teamkollegen, dem Red-Bull-Formel-1-Testfahrer Jake Dennis (23/GB). „Das ist mein Heimrennen. Auf keiner anderen Strecke bin ich

so viele Runden gefahren wie auf dem Nürburgring“, so Mies. „Wir rechnen uns einiges aus: Die Strecke liegt dem Audi R8 LMS und wir sollten dort ein aussortiertes Set-up haben.“ 

Direkt aus der Eifel kommt das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing. Die Mannschaft aus Niederzissen hat mit Ex-Champion Sebastian Asch, der sich einen Mercedes-AMG mit Luca Stolz (22/Brachbach) teilt, einen Nürburgring-Spezialisten in seinen Reihen: „Ich bin dort im ADAC GT Masters bereits achtmal auf dem Podium gestanden und habe vergangenes Jahr gemeinsam mit Lucas Auer dort gewonnen. Die Vorzeichen stehen also grundsätzlich gut. Es ist zudem das Heimrennen meines Teams Zakspeed und ich hoffe, dass wir dort wieder weiter vorn angreifen können.“ Ebenfalls aus der Nähe des Nürburgrings kommt Phoenix Racing. Der Rennstall aus Meuspath setzt jeweils einen Audi R8 LMS für Max Hofer (19/A) und Philip Ellis (25/GB), die Sieger des Saisonauftaktes, und die Paarung Oscar Tunjo (22/CO) und Ivan Lukashevisch (27/RUS). Auf einen Heimvorteil hofft auch das Team IronForce by RING POLICE aus Erkelenz, das einen Porsche 911  GT3 R für Jan-Erik Slooten (33/Neuss) und Lucas Luhr (39/Ermatingen) an den Start bringt.

Neben dem ADAC GT Masters können sich die Zuschauer in der Eifel auf weiteren hochklassigen Motorsport freuen. So bietet die ADAC TCR Germany actionreichen Tourenwagensport, die Piloten der ADAC Formel 4 wollen nach ihrem Start im Rahmenprogramm der Formel 1 beim Deutschland-Grand-Prix auch am Nürburgring auf sich aufmerksam machen. Aber auch die Markenpokal-Fans kommen auf ihre Kosten: Der Porsche Carrera Cup Deutschland startet zusammen mit dem Porsche Carrera Cup Skandinavien. 44 „Elfer“ kämpfen hier insgesamt um Siege und Podestplätze. Mit engen Rennen begeistert auch der Renault Clio Cup Central Europe.

ADAC GT Masters-Kalender 2018 

13.04.–15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben
27.04.–29.04.2018 Autodrom Most (CZ)
08.06.–10.06.2018 Red Bull Ring (A)
03.08.–05.08.2018 Nürburgring
17.08.–19.08.2018 Circuit Zandvoort (NL)
07.09.–09.09.2018 Sachsenring
21.09.–23.09.2018 Hockenheimring Baden-Württemberg

Weitere Informationen unter www.adac.de/gt-masters

Presse:
ADAC e.V.
www.adac.de/gt-masters
www.adac.de/motorsport

Doppelsieg katapultiert Jürgen Bender zum alleinigen Tabellenführer

Jürgen Bender - Rolf KrepschikWenn Heinz Webers Stuttgarter Motorsport Club ruft, dann garantiert das den Fans immer ein Top-Renn-Wochenende. So war es bei strahlendem Sommerwetter in Hockenheim auch 2018. Bei den legendären Porsche Days boten volle Felder den Fahrern, Teams und Fans erneut großartige Kämpfe.

Neben Audi-GT-Erfolgen des R8 LMS in den DMV-GTC-Rennen und vielen Porsche-Siegen waren es die MCH-Routiniers Jürgen Bender und Thomas Langer die erneut besonders deutlich auf sich aufmerksam machen konnten. 

Jürgen Bender zeigte beim 4.STT Weekend auf seiner Hausstrecke in Hockenheim sehr gekonnt, wie problematisch es ist, Leistung in Punkte auf dem Weg zum Titel umzuwandeln. Auf einer GT3-Callaway-Corvette R06 war der Neckarsulmer auf Anhieb Schnellster im freien Training. Im 1. Quali landete er als 2. in der Klasse auf Rang 3 aber nur in Startreihe zwei. Ein geordneter Start mit Angriff vor der Parabolica brachte Bender jedoch sofort auf Platz eins in seiner Klasse. "Danach beobachtete ich Jürgen Alzen (Ford GT) vorn", so Bender. 12 Min vor Rennende erfolgte im Motodrom dann Benders Attacke. Er bremste die giftgrüne Corvette an Alzen vorbei. "Ich erkannte früh, dass Alzen seine Reifen zu Beginn überforderte", so Bender. Der "Reifenflüsterer" aus Neckarsulm war vorne und zog gleich 5 sec. weg. Am Ende siegte "Ben" Bender mit 20 sec vor Klassengegner Mario Hirsch (AMG Mercedes SLS) und Jürgen Alzen. Frontrunner Ölli Mayer (Ingolstadt, Ferrari-GT) und Henk Thuis (NL, Pumaxs-Chevrolet) vielen frühzeitig aus.

Beim 2 Meisterschaftslauf konnte der erfolgreichste Callaway-Corvette-Privatfahrer vom Start weg in Führung gehen. Bender siegte am Ende bedrängt von Ford-GT-Pilot Alzen und Hirsch (AMG Mercedes SLS). Der Neckarsulmer radierte in Rennen 2 mit 1.40,861 sec die Schnellste STT-Runde des Wochenendes in den Hockenheimer Asphalt. In der STT ist er vor dem Sachsenring nun auch alleiniger Tabellenführer.

In der DTC-Serie des DMV gelang es dem Unterländern Roland Härtner (VW-Golf GTI) Platz 2 in der Klasse zu erringen. Auf der Langstrecke holten Thomas Langer und Co Noller ebenfalls Klassenrang 2. "Damit dürfte ich dort in der Tabelle ebenfalls 2. sein", so Porsche-Routinier Thomas Langer lächelnd. GT-Senkrechtstarter Markus Pommer unterstützte Jürgen Marschlich im Audi R8 LMS GT4. Beide fuhren hinter Langer/Noller und vor Roland Härtner bei der Langstrecke gekonnt aufs Podium. HTS

Foto: HTS, Jürgen Bender und STT-Veranstalter Rolf Krepschik

Jürgen Bender auf Callaway-Corvette GT3 kann in Hockenheim um den Gesamtsieg kämpfen

 

thomas LangerIn der GTC-Challenge ist MCH-Fahrer Thomas Langer aus Heilbronn am Start.

Der schnelle Porsche GT3 Fahrer gilt als Favorit in seiner Klasse der DMV-GTC.

Er führt in der Endurance Dunlop60 die Tabelle an

 

 

Für die heimischen Fans

STT-Rennstart 1 - Samstag 13.00 Uhr

STT-Rennstart 2 - Samstag 16.55 Uhr

GTC-Rennstart 1 - Samstag 11.50 Uhr

GTC-Rennstart 2 - Samstag 15.45 Uhr

 

Foto HTS - Thomas Langer (rechts) im Gespräch in Hockenheim

 

 

Samstag, 28.07.2018

Hockenheim am Wochenende - erneut Ziel der Unterländer Racefans

Jürgen Bender ist in Hockenheim siegfähig

Eine Woche nach dem Großen Preis von Deutschland ist Hockenheim erneut Ziel für viele Unterländer Racefans.

Beim 4. STT-Challenge-Weekend geht Reifenfachmann der Unterländer Firma Reifen-Nr.1, Jürgen Bender aus Neckarsulm, als Favorit der GT-Rennwagen an den Start. Nicht nur der Klassensieg, sondern der Gesamtsieg ist das Ziel seines Einsatzteams Vulkan-Racing.

Jürgen BenderDerzeit führt Bender die STT-Tabelle punktgleich mit Ralf Glatzel an. Auf einer tief Grünblau lackierten GT3 Callaway-Corvtte-Z06 gewann das derzeit bei international offenen GT-Rennen erfolgreichste Mitglied des Unterländer Motorsport-Clubs MCH bereits beim Saisonauftakt auf dem F1-Kurs in Hockenheim. Später dann auch in Oschersleben und dem Holländischen Motorrad-Grand Prix-Kurs von Assen. Härteste Widersacher sind der Ford-GT-Pilot Jürgen Alzen, Mario Hirsch (AMG Mercedes SLS GT3), Andreas Schmidt (Audi R8 Ultra) und der Niederländer Henk Thuis (Pumaxs RT). Da in allen Klassen separat gepunktet werden kann, muss Jürgen Bender den in der kleinsten Tourenwagenklasse erfolgreichen Ralf Glatzel (Ford Fiesta) im Auge behalten. "So sind die Regeln", meint Bender. "Ich überrunde den Ralf auf seinem Fiesta auf dem F1-Kurs in Hockenheim zwar, aber auch er kassierte dort zuletzt volle Punkte in seiner Klasse. Und das zählt ebenso zur Meisterschaft". Techniker Bayer, ebenfalls ein MCH-Mitglied, "Die heimischen Fans wollen Ihren "Reifenflüsterer" Jürgen auf GT3-Callaway-Corvette Z06 am Liebsten als Gesamtsieger feiern". Die derzeit dominierende Hitzewelle wird den Kampf um den Sieg sicher nicht besonders einfach machen. Dessen sind sich auch die Männer des Einsatzteams von Vulkan-Racing bewusst.  HTS

Foto HTS: Fahrer Jürgen Bender Ausfahrt Sachskurve in Hockenheim

 

 

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