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MC-Heilbronn
   
 

21. ADAC Labertal Historic, Samstag, 21. April 2018

Heinz Merkle - Simone Schücke Labertal-Rallye 2018Für uns das 1. Jahr der Teilnahme, wurde uns doch diese Veranstaltung sehr ans Herz gelegt. Sie zählt zum "Grand Slam“ in der historischen Rallye-Szene (Labertal - Metz - Bayerwald).

61 Starter konnten auf 7 Wertungsprüfungen, 59 Lichtschranken und insgesamt knapp 200km ihr Können unter Beweis stellen. Das Labertal liegt zwischen Mallersdorf, Regensburg und Straubing, wo wir über eine sehr schöne Streckenführung auch gleich an zwei wohl klassischen Prüfungen teilnehmen durften. Zum einen das legendäre Munitionsdepot und auch der Lichtschranken-Parcours in und um den Gutshof Hellkofen. Zusätzlich ging es noch auf den Prüfkurs bei Continental in Regensburg. Alle 3 Prüfungen stellten doch den ein oder anderen vor eine harte Herausforderung.

Umso beeindruckender die Ergebnisse – mit nur 4,96s Abweichung konnte sich Norbert Henglein mit seinem Copiloten zum ersten Mal den Gesamtsieg holen.

Das Teilnehmerfeld sucht seinesgleichen. Keine andere, zeitgleiche, Rallye kommt nur annähernd an diese hohe Qualität von den Teilnehmern.
In unserer Gruppe erzielten wir einen 6. Platz von 30. In der Gesamtwertung erreichten wir Platz 17 von 61 gemeldeten Startern.

Wir sind hochzufrieden. Das war ein perfektes Training für die Metz Rallye am kommenden Wochenende (167! Lichtschranken).

Herzlichen Dank an die Organisatoren und Helfer des MC Labertal, die mit viel Ehrgeiz und Begeisterung zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Absolut empfehlenswert, das ist auch die weite Anreise wert.

Simone Schücke / Heinz Merkle  (Foto © Ulrich Metz - OldtimerSport.net) 

 

Die Formel 1 in Baku weckt im Unterland Erinnerungen

MCH-Hero Jürgen Bender fuhr in Baku auf Callaway-Corvette

Jürgen BenderDas kann kein Unterländer in Anspruch nehmen. Jürgen Bender (NSU) reiste 2012 bereits auf Einladung der World Series nach Baku zu einem GT-Meisterschaftslauf.

"Damals wurde noch auf einem ersten kürzeren Stadtkurs gefahren. Ich hatte 2009 gerade die Deutsche Touring Car Challenge (TCC) gewonnen als die unerwartete Einladung kam. Speziell vorbereiten konnten die Sportwagenschmiede und ich uns für Baku nicht. Dazu fehlte die Zeit. Das aus der TCC vorhanden neue GT3 Modell von Callaway aus Leingarten (Corvette R06) wurde verladen und nach Aserbaidschan geflogen. Die Porschemodelle mit kurzem Radstand und Heckmotor waren auf dem engen Stadtkurs zu der Zeit leicht im Vorteil. Aber Jürg Aeberhard (CH) und ich schlugen uns durchaus angemessen. Meinem Copiloten ging im Abschlusstraining leider "die Straße aus". Dadurch mussten wir frühzeitig zusammenpacken. Aber die Erkenntnis mit Erfolgsfahrer der GT-Topserie der Welt oder Profis der GT-Masters absolut auf Augenhöhe kämpfen zu können, diese Erkenntnis stand danach", erinnert sich Jürgen Bender noch heute gerne.

Aber das war zumindest aus der GT-Masters seit 2009 bereits in Fachkreisen bekannt. Bender und Co Dechent hatten dort auf Porsche die GTO-Cupwertung -2009 der Porsche-Cupfahrzeuge für sich entschieden. "Das war damals gerade so zu finanzieren. Mehr ging nicht", so das Team jener Tage.

Auch der schnell F1-Kurs von heute hat aus Benders Sicht durchaus eine Berechtigung im Terminkalender. "Der neue verbesserte Kurs hat den Mängeln die damals zum Unfall meines Copiloten bei trugen voll Rechnung getragen", so Bender heute anerkennend.

In den international offenen GT-Serien (STT, P9-Challenge, GTC, TCC) hat Jürgen Bender (Porsche, Callaway-Corvette) als einziger Unterländer mehrere Titel gewinnen können. In der STT-Challenge führt er die Tabelle-2018 nach Hockenheim an. Er gewann 19 GT-Gesamtsiege und steht mit Marcus Pommer (Audi, Mercedes) und Patrick Assenheimer (Callaway-Corvette, Mercedes) als GT-Routinier ganz oben, wenn es um die Erfolgsbilanz auf solchen 550 PS-starken Boliden geht.

Jürgen Bender dürfte sich also die Berichte von Baku sehr genau anschauen - "Wenn's mir die Zeit im G'schäft denn erlaubt", fügt er Augenzwinkernd hinzu. Der einzige Unterländer GT-Routinier der Baku kennt.   HTS

 

cMarkus Pommer und Patrik Assenheimer weiter im Aufwind

Beim Trainingsauftakt der GT-Masters im Tschechischen Most fuhr das Team Pommer/Götz hinter Asch/Stolz auf Platz 2.
Die AMG-Crew mit Pommer war lediglich um 0,1 sec. zurück.

Auf den Plätzen 1-4 dominierten Mercedes AMG-GT3-Modelle. Platz 4 ging an die Crew von Assenheimer/Schmid.
Dahinter dann Callaway-Corvette, Porsche 911 GT3 R und Audi R8 LMS.

HTS

 

Auftakt zur int. offenen STT-Challenge für GT- und Tourenwagen

Sonntag 12°° Uhr - "High noon" in Hockenheim

Gesamtsieger, 2 Klassensiege, 2 Mal Pole, schnellste Runde im Finale ...
und Tabellenführung für Jürgen Bender

Jürgen Bender Der erfolgreiche Unterländer GT-Routinier Jürgen Bender (NSU) konnte seinen Saisonauftakt 2018 beim STT-Auftakt im Rahmen des traditionellen Jim Clark Revivals auf dem F1-Kurs in Hockenheim mit einem Sieg und der Meisterschaftsführung in der international besetzten STT-Challenge krönen. "So perfekt startet man nur selten in eine neue Saison", strahlte der Neckarsulmer MCH-Hero nach seinem Sieg praller Mittagssonne am Sonntag in Hockenheim. In einer blaugrünen Callaway-Corvette des Leingartener Herstellers Callaway-Competition war "Ben", wie ihn seine Freunde nennen, am Wochenende schnellster Fahrer im Training des Quali 1 + 2 sowie bis hin zum sonntäglichen Finale. Auch das gewann er am Ende prompt. Auf den Plätzen liefen Mario Hirsch (AMG-Mercedes), Jürgen Alzen (Ford GT), Michael Bäder (BMW), Ulli Becker (Porsche GT3 R),  Henk Thuis (NL, Pemaxs) und Andreas Schmidt (Audi R8 LMS Ultra) ein. Sieben verschiedene Rennwagen-Fabrikate auf den ersten 7 Rängen des Finalrennens des ersten STT-Weekends 2018 zeigten einmal mehr sehr deutlich, wie hart in der Serie gerungen wird. Kein Fabrikat gibt sich leicht geschlagen. Das Feld zog sich nach 2 Runden etwas auseinander. In Hockenheim schien an diesem Wochenende jedoch niemand dem Duo Bender/Callaway-Corvette wirklich gewachsen zu sein. Das GT3 Modell ZO6R von Callaway-Competition aus Leingarten ging wie ein Uhrwerk. Ein Kunden-GT3 - so pflegte es ein Unterländer Zuschauer auf der Tribüne seinem Freund gegenüber sehr treffend zu formulieren - "ha, der Chevy goat halt wie ä Fliegerle". Recht hatte der Fan.

Die Reifenabstimmung wurde zum Schlüssel des überragenden Erfolges in Hockenheim für Jürgen Bender und das Einsatzteam von Michael Mintgen auf dem Formel-1-Kurs in Hockenheim. Man würde damit wohl in naher Zukunft jedes Rennen auf diesem Kurs dominieren. "Mit Jürgen müssen die Gegner 2018 im Titelkampf der STT somit wohl auch rechnen", so Veranstalter Rolf Krepschik nach dem Rennen mit einer Portion Respekt in der Stimme. Veranstalter und Fahrer kennen sich seit Jahren. "Der Jürgen hat ja bei uns bereits 2016 den Titel geholt", fügte Rolf Krepschik hinzu, ehe er sich dann der Siegerehrung für die Glücklichen in den verschiedenen Klassen zu wendete.

Am 11.-13.Mai geht es in der STT in Oschersleben mit dem 3.und 4. Meisterschaftslauf weiter. In Hockenheim steht die P9-Challenge bereits am kommenden Wochenende auf dem Terminplan. Die Teams und die Fahrer sind nun also voll in der Rennsaison 2018 angekommen. jetzt geht's "Schlag auf Schlag" weiter. HTS

Fotos HTS: An Ex-STT-Champion (2016) Jürgen Bender ging am letzten Sonntag kein Weg vorbei

Bosch Historic - Jim Clark Revival

Jürgen Bender in absoluter Hochform - Pole auch für Rennen 2

Jürgen Bender MCH-Mitglied Jürgen Bender scheint in absoluter Hochform für die Rennsaison 2018 zu sein. Nach der Bestzeit im ersten freien Training in Hockenheim gelang es dem Neckarsulmer Diplomingenieur seine Fähigkeiten als über- ragender "Reifenflüsterer" einmal mehr voll auszuspielen. Auch im anschließenden "Quali-1" für die Startaufstellung zum ersten STT-Rennlauf am heutigen Samstag um 15.55 Uhr hatte "Ben" Bender sie Nase klar vorn. "Dabei ging es hart zur Sache", so der Unterländer aus Neckarsulm. Jeder Fahrer rang im Motodrom Hockenheim um jeden "Zoll" Asphalt bei der Wahl der optimalen Kurvenlinie. Fehler bei der Reifenwahl durften natürlich auch nicht passieren. "Dann wäre es aus gewesen mit dem Ringen um Bestzeit", so Benders Schrauber in der Box. Auch der Kampf unter den Fabrikaten war unglaublich. Am Ende gelang es aber jedem Hersteller einen Piloten im Starterfeld nach vorne zu bringen. Callaway-Corvette (Ernst Wöhr und sein Callaway-Partner aus Leingarten dürften breit gestrahlt haben), Mercedes, Porsche, Ford, BMW, Pumaxs und Audi. Im Quali-2 für das STT-Rennen am Sonntag entschied Jürgen Bender erneut für sich. Die Einsatz-Crew um Michael Mintgen war zufrieden. "Aber Punkte gibt es erst in den Rennen", so der Chef. "Mit einer Zeit unter 1.40 sec ist Jürgen Bender nicht nur auch im 2. Rennen auf Pole gelandet, sondern er ist der einzige Fahrer der diese magische Marke der GT3-Piloten hier und heute knacken konnte", so routinierte STT-Manager Rolf Krepschik mit Nachdruck. AMG-Mercdes-SL-Routinier Mario Hirsch knöpfte Jürgen Bender im Training für das "Sonntagsrennen" 0.998 Sec. ab. "Mario hat sich hier auf dem Grand Prixkurs über das Wochenende sehr gut eingeschossen. Unterschätzen darf ich ihn vom Start weg auf keinen Fall", so unser MCH-Ass. Hockenheim bietet bei zu erwartendem guten Wetter allen MCH-Mitgliedern und Racefans aus dem Unterland die Möglichkeit dem heimischen Ass von der Sachs-Tribüne bei den Rennen am Samstag und Sonntag zuzuschauen. Es lohnte sich. HTS

Foto HTS: "Eine ganz enge Kiste" - Bender vor Hirsch - Callaway-Corvette vor AMG-Mercedes

Auftaktführung für Jürgen Bender, Jürgen Alzen und Jorma Vanhanen (Fin)

Jürgne BenderMCH-Ass Jürgen Bender konnte am Samstag den STT-Auftakt 2018 in Hockenheim bei strahlendem Sommerwetter perfekt für sich umsetzen. "Mein Ziel ist es 2018 im Kampf um den STT-Titel erfolgreich anzutreten", so der Neckarsulmer. Diesem Ziel kam Jürgen Bender beim ersten STT-Rennlauf auf dem Formel-1-Kurs in Hockenheim denn auch einen wichtigen Schritt näher. "Der Asphalt war am Rennsamstag deutlich heißer als beim morgentlichen Training. In Absprache mit dem Team entschloss man sich daher einen härteten Reifensatz zu montieren. Noch unmittelbar vor der Fahrt auf die Strecke wurde im Bereich Vorstart dieser Wechsel vorgenommen. Dann ging raus es auf die Strecke. Da sich der Start verzögerte, sanken auch die Asphalttemperaturen etwas ab. Am Start behielt Jürgen Bender die Nase vorne. "Aber du musst zwischen den an der Spitze nahezu gleich starken GT-Modellen aufpassen, um nicht auf die Seite des Asphalts gedrängt zu werden, der kühler und schmutzig ist", so Bender vor dem Rennen. Die aufgezogene Reifen benötigten 2 Runden um voll durch gewärmt zu sein. Ein Problem mit der Balance der Corvette in der Rechtskurve hin zur schnellen Parabolica nutzte Jürgen Alzen dabei um neben "Ben" Bender (Foto) zu gelangen. "Mit etwas mehr Schwung kam Jürgen danach vorbei". Da beide, Bender und Alzen jedoch in verschiedenen Klassen fuhren, musste unser MCH-Ass kein unnötiges Risiko im Kampf gegen den Ford-GT-Piloten eingehen. Am Ende kamen Alzen vor Bender und Becker im Ziel.

In der Meisterschaftstabelle sieht die beiden Führenden auf Ford-GT und Callawac-Corvette wie auch den in der STT-GT-Klasse bis 3,8L Hubraum fahrenden Finnen Vanhanen vorne. Rolf Krepschiks STT-Challenge-Saison 2018 verspricht reichlich Spannung. Insbesondere wohl dadurch, dass immer wieder interessante Gastnennungen wie eine Extrawürze für die Challenge wirken.

Die GT-Szene, nicht nur in Deutschland verfügt über eine sehr große Zahl einsatzfähiger Fahrzeuge verschiedenster Fabrikate. Wen wundert es da, wenn Teams mit einsatzfähigen Modellen den geeigneten Fahrer als Gaststarter zum "Siegen" rausschicken. HTS

 

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