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MC-Heilbronn
   
 

MCH-Racer mit traumhaftem Ergebnis beim finalen Langstrecken-Eifel-Krimi

Yannick Fübrich ist VLN-Meister 2019 – Patrick Assenheimer mit viertem Gesamtsieg zum Speed-Trophy-Titel

Kampf um jeden Meter und jede Position, nur 128 der 163 gestarteten Fahrzeuge sahen beim neunten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft die Zielflagge – die finale Vierstundenhatz auf dem Nürburgring und der legendären Nordschleife wurde einmal mehr zum actiongeladenen Krimi mit einem traumhaften Ausgang für zwei regionale Rennfahrer vom Motorsportclub Heilbronn.

Yannick Fübrich Der Meimsheimer Yannick Fübrich gewinnt mit seinem österreichischen Partner David Griessner im BMW M 240i Racing Cup die VLN-Meisterschaft 2019 nach einem furiosen Finalrennen. Für den Titel musste aber zuvor ein weiterer Sieg in der Cup 5 Klasse her, in der 16 identische, 340 PS starke BMW Racingcup-Modelle angetreten waren. Die Konkurrenz um den Titel kam aus dem eigenen „Haus“, das Pixum Team Adrenalin Motorsport hatte mit den Vorjahresmeistern im BMW 325 der seriennahen Produktionswagenklasse V4 ein zweites heißes Eisen um den Titelkampf im Feuer, das vor dem Finale nur minimal hinter dem Fahrerduo Fübrich/Griessner lag. Fübrich/Griessner gingen vom dritten Startplatz der Cup5 Klasse ins Rennen. Schon auf dem GP-Kurs konnte Startfahrer Yannick Fübrich aber die Spitze übernehmen. Das Finale war dann ein extrem harter Kampf Stoßstange an Stoßstange mit dem Sorg-BMW sowie dem Honert-Scheidt-BMW inclusive mehrerer Führungswechsel. „Das härteste Rennen der gesamten Saison, erst ab Rennmitte konnte ich mich in meinem Doppelstint etwas nach vorne absetzten“, erklärt Yannick Fübrich. Das Pixum Team Adrenalin Motorsport hatte den Sechszylinder-Hecktriebler einmal mehr perfekt vorbereitet und mit einer optimalen Strategie das Saisonfinale gemanagt. David Griessner konnte den Vorsprung bis ins Ziel auf 44 Sekunden ausbauen. „Wir haben heuer alles richtig gemacht. Sieben Klassensiege herausgefahren und auch das notwendige Quäntchen Rennglück in unserer stark besetzten Klasse gehabt, jetzt wird nur noch gefeiert“ jubelt der überglückliche Yannick Fübrich bei der Siegerehrung über seinen Karrierehöhepunkt.

 

Patrick AssenheimerUnbändige Freude auch beim Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer und seinem Obereisesheimer AutoArenA-Motorsportteam. Neben der engen Meisterschaftsentscheidung geriet auch der Kampf um den letzten Gesamtsieg zum Krimi. Im Qualifying schon eine kleine Kollision, der knapp 550 PS starke Auto Arena Mercedes AMG GT3 aber Dank der schnellen Black Falcon Mechanikertruppe zum Rennen wieder einsatzbereit. Vom fünften Startplatz losgefahren musste Patrick Assenheimer schon nach der ersten Runde unplanmäßig an die Box. Am Kühlergrill hatte sich Laub angesammelt, welches die Motortemperatur bedrohlich ansteigen ließ. Der Podiumstraum erst einmal weit weg, aber der 27jährige startete von Rang 31 eine sensationelle Aufholjagd mit perfekt schnellen Rundenzeiten und starken Überholmanövern. Maro Engel, mit dem Assenheimer schon den fünften VLN-Lauf gewonnen hatte, übernahm und pushte weiter bis auf Rang zwei vor. Grandioser Showdown in der allerletzten Runde. Der führende Manthey-Porsche 911 GT3 R geriet mit einem zu überrundenden Fahrzeug aneinander und erlitt dabei einen Reifenschaden. Porsche Werkspilot Lars Kern und schleppte den „Grello-911er“ weidwund als sechster ins Ziel. Die sensationelle Führung nach dem Startrundendesaster erbte dadurch Maro Engel. Patrick Assenheimer somit zum vierten Mal in dieser Saison Gesamtsieger, dieses Mal mit dem hauchdünnen Vorsprung von 6,728 Sekunden auf den Phoenix Audi R8 LMS und weiteren 5,571 Sekunden auf den Walkenhorst BMW M6 GT3. Dadurch gewann Patrick Assenheimer mit der Black Falcon Mannschaft die ROWE Speed Trophäe, die seit 2013 für die Schnellsten der Schnellen (jeweils die Top 20 jedes Laufes erhalten Punkte) ausgeschrieben ist. „Vier Gesamtsiege bei sieben VLN-Starts, der AutoArenA Mercedes AMG GT3 wurde von Black Falcon optimal vorbereitet und betreut, dazu hatten ich perfekte Fahrerkollegen, eine einmalige und unglaublich erfolgreiche Saison“, freut sich Patrick Assenheimer.

Wilfried Ruoff

 


 

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