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Mythos des Rennsports - Der 997er von Porsche

55 Jahre nach dem Debüt des Ur-Elfers waren in den letzten Wochen für Sportwagenbauer Porsche Anlass, um diese erfolgreiche Modellreihe Revue in den News passieren zu lassen:
Am 27. November feiert die achte Generation des Porsche 911 ihre Weltpremiere in Los Angeles. Doch blenden wir zurück auf den Porsche 997 und dessen sportliche Einsätze in der P9-Challenge.
Ab 2004 präsentiert sich der Porsche 911 mit der Modellreihe 997. Und das so vielfältig wie nie zuvor: Er stand als Coupé und Targa, Cabriolet und Speedster, mit Heck- und Allradantrieb, schlanker und verbreiteter Karosserie, mit wassergekühlten Saug- und Turbomotoren, als GTS sowie in den Sportversionen GT2, GT2 RS, GT3 und gleich zwei GT3 RS-Ausführungen zur Wahl. Inklusive Sondermodellen erreicht das Angebot 24 Modell-Varianten – ergänzt durch zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten.

Eine Version des 997er, der GT3, wurde bis vor kurzer Zeit mit sehr großem Erfolg von der Erlenbacher Sportwagenschmiede mit GT-Ass Jürgen Bender auf der Rundstrecke eingesetzt. In international besetzten GT-Rennen konnte der schnelle Neckarsulmer dabei knappe 300 Pokale seiner bis heute über 1000 "Pötte" starken Sammlung hinzufügen. Erst danach sattelte er auf eine Callaway-Corvette, Modell ZO6 um.

Doch wenden wir uns zunächst den "Porsche-Jahren" von Ingenieur Jürgen Bender zu. Akribisch ging der Ingenieur und sein Teamchef Bayer dabei zu werke. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Und das zahlte sich schnell aus.

Jürgen Bender - PorscheDer für Bender eingesetzte 997 GT3 wurde 2007 neu erworben und in verschiedene int. offenen GT-Serien Deutscher Veranstalter eingesetzt. Neben wenigen kleine Rennstrecken gab es für Bender Siege auf den Formel-1-Rennstrecken in Hockenheim, am Nürburgring, in Spa (B), dem Red Bull Ring (A), Monza (I) oder auch in Dijon (F). Ein 4. Gesamtrang als bestes Ergebnis eines Unterländer Fahrers überhaupt bei den 24h von Dubai und der Gewinn der SRO-Serie für GT3-Cup-Modelle von Porsche bei der GT-Masters 2012 rundete die Zeit mit diesem legendären Modell der Stuttgarter Sportwagenbauer ab.

Das Team Sportwagenschmiede modifizierte den 997er über Jahre. Auch der schwarz gelbe 997er für Hermann Speck wurde von AKA technisch immer wieder weiterentwickelt. Und das in beiden Fällen mit Erfolg. Alle Techniker die das Werk einfließen ließ, wurden in Erlenbach und in Dachsbach nachgerüstet. Könnte der 997er bald wieder zum Einsatz kommen?

In der P9-Challenge und in der P9-Endurance sind die Spitzenteams der Serie ohne Probleme in der Lage den "strammen" 997 in die Schlachten um Klassensiege oder auch Gesamtsiege zu schicken.

Hermann Speck, der amtierende P9-Endurance-Sieger und Siegerkönig der P9-Saison wird es in den Farben Gelb und Schwarz mit seinem Team AKA 2019 wieder an gehen. Dazu darf man auf die Einsätze von Team Motopark mit Heiko Neumann, ATR aus Berlin, Team Neuhofer aus München oder Kogelbauer-Motorsport und den Teams mit Ixenmayr und Michael aus Österreich gespannt sein. Der 997 bleibt auf alle Fälle auch 2019 ein Modell das schwer zu schlagen sein dürfte.

Am Ende der Saison 2018 ging Jürgen Bender aber noch mal mit der grünblauen Corvette in der P9 am "Ring" auf dem F1-Kurs an den Start. Gesamt-Doppelsieg, 2 Klassensiege, 2 Mal Pole und natürlich im den beiden Rennläufen auch die Schnellsten Rennrunden - am Ende des Tages fuhr er mit einem Waschkorb voller Pokale heim - Noch Fragen. HTS

Foto: HTS, Bender in Oschersleben

 

Die ganze Porsche 997 Geschichte
https://presse.porsche.de/prod/presse_pag/PressResources.nsf/Content?ReadForm&languageversionid=926365&view=1

 


 

 
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