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MC-Heilbronn
   
 

Perfekter Saisonabschluss für Assenheimer und Fübrich in der Eifel

Mercedes AMG GT3-Pilot Patrick Assenheimer Gesamtzweiter – BMW 235i-Racer Yannick Fübrich Klassensieger und BMW-Cup-Gewinner

159 Starter - davon satte 19 in der starken Klasse Sp9 der GT3-Boliden -  mussten beim Saisonschluss der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife  erst einmal mal den Abzug des typischen Eifelnebels abwarten, das Qualifying und der Rennstart verschoben sich so um eine Stunde. Nur 122 Akteure sahen dann nach einer hektischen und dramatischen Vier-Stunden-Hatz die Zielflagge.

Patrick Assenheimer-Maximilian Götz-Raffaele Marciello Auf Gesamtrang zwei, mit gerade mal 5,334 Sekunden Rückstand, der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer mit seinen Mitstreitern Maximilian Götz und Raffaele Marciello. Assenheimer lenkte nicht wie üblich den AutoArenA-Mercedes sondern saß nach seiner Galavorstellung beim 8.VLN-Lauf mit seinem ersten Gesamtsieg dieses Mal auf Einladung vom AMG-Team einen deren Boliden. Das Trio war mit dem werksunterstützten Mercedes AMG GT3 vom Team HTP Motorsport vom dritten Startplatz losgefahren und hatten über die Hälfte der Renndistanz die Gesamtwertung durch schnelle Rundenzeiten und eine perfekte Strategie angeführt. Zwei Gelbphasen kostete den HTP-Mercedes dann in der letzten Rennstunde satte 30 Sekunden, die das Trio – am Volant beim letzten Stint der Italiener Raffaele Marciello -noch bis auf besagte fünf Sekunden in den letzten Runden verkürzen konnte.

Die beiden Österreicher Klaus Bachler und Martin Ragginger hatten mit dem Falken Porsche 911 GT3 R - letzter Einsatz auf der Nordschleife - das Glück ohne Gelbphase durchzukommen und waren auch dank ihrer etwas anderen Rennstrategie somit Gesamtsieger des neunten VLN-Laufes. Hinter dem zweitplatzierten HTP-Mercedes lief eine weiterer AMG GT3 Truppe ein, Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Luca Stolz donnerten im Black Falcon Mercedes mit 20,845 Sekunden Abstand auf die Assenheimer-Truppe als dritte über die Ziellinie. Vor allem in Patrick Assenheimers Stint lagen die beiden 550 PS starken AMG GT3-Boliden rundenlang innerhalb einer einzigen Sekunde auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring, Kurzanbindung und der legendären Nordschleife. Da hielt Assenheimer den Nordschleifenroutinier Haupt in jeder noch so harten Situation auf Distanz und bestätigte zwei Wochen nach seinem ersten Gesamtsieg in der Eifel seine derzeitige Top-Form. „Nach dem Sieg im letzten Rennen und dem heutigen zweiten Gesamtrang ist dies ein genialer Saisonabschluss. In der Jahreswertung der Klasse SP9 Pro der GT3-Boliden bin ich sogar noch auf den zweiten Meisterschaftsrang vorgerückt, ein Hammer-Gefühl, da hat erneut alles rundum gepasst“, freut sich der 26jährige Patrick Assenheimer.

Yannick FübrichJubel auch beim ebenfalls 26jährigen Nordheimer Yannick Fübrich. Der konnte mit seinem österreichischen Partner David Griessner durch den sechsten Klassensieg auch die BMW Cup-Wertung gewinnen. Im 330 PS starken BMW M235i vom Pixum Team Adrenalin Motorsport hatten Fübrich/Griessner 15 Konkurrenten mit technisch identischen Flitzern.
Vom zweiten Startplatz - hinter dem noch amtierenden Champion Michael Schrey und Marc Ehret – losgefahren, führte Fübrich schon beim Abbiegen vom Grand Prix Kurs auf die Nordschleife die Klasse an, musste dann aber den schnellen Scheid-BMW vorbeiziehen lassen. „Eine optimale Situation, ich konnte in dessen Windschatten Sprit sparen und so eine Runde länger draußen bleiben“ erklärt Yannick Fübrich. Optimale Boxenstopps und schnelle Rennrunden beider Fahrer sorgten im Ziel für einen komfortablen Vorsprung von1.01.485 Minuten auf Tristan Viidas (Estland) und Inge Hansesaetre (Norwegen), die wiederum über eine Sekunde vor dem Trio Müller/Otto/Peuckert die Ziellinie kreuzten. „Sechs Klassensiege und die BMW Cup Wertung gewonnen, eine tolle Saison in einem Top-Team“, jubelt der dem MC Heilbronn zugehörige Yannick Fübrich im Ziel.

     Wilfried Ruoff

 

 

 
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