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Bosch Historic - Jim Clark Revival

Jürgen Bender in absoluter Hochform - Pole auch für Rennen 2

Jürgen Bender MCH-Mitglied Jürgen Bender scheint in absoluter Hochform für die Rennsaison 2018 zu sein. Nach der Bestzeit im ersten freien Training in Hockenheim gelang es dem Neckarsulmer Diplomingenieur seine Fähigkeiten als über- ragender "Reifenflüsterer" einmal mehr voll auszuspielen. Auch im anschließenden "Quali-1" für die Startaufstellung zum ersten STT-Rennlauf am heutigen Samstag um 15.55 Uhr hatte "Ben" Bender sie Nase klar vorn. "Dabei ging es hart zur Sache", so der Unterländer aus Neckarsulm. Jeder Fahrer rang im Motodrom Hockenheim um jeden "Zoll" Asphalt bei der Wahl der optimalen Kurvenlinie. Fehler bei der Reifenwahl durften natürlich auch nicht passieren. "Dann wäre es aus gewesen mit dem Ringen um Bestzeit", so Benders Schrauber in der Box. Auch der Kampf unter den Fabrikaten war unglaublich. Am Ende gelang es aber jedem Hersteller einen Piloten im Starterfeld nach vorne zu bringen. Callaway-Corvette (Ernst Wöhr und sein Callaway-Partner aus Leingarten dürften breit gestrahlt haben), Mercedes, Porsche, Ford, BMW, Pumaxs und Audi. Im Quali-2 für das STT-Rennen am Sonntag entschied Jürgen Bender erneut für sich. Die Einsatz-Crew um Michael Mintgen war zufrieden. "Aber Punkte gibt es erst in den Rennen", so der Chef. "Mit einer Zeit unter 1.40 sec ist Jürgen Bender nicht nur auch im 2. Rennen auf Pole gelandet, sondern er ist der einzige Fahrer der diese magische Marke der GT3-Piloten hier und heute knacken konnte", so routinierte STT-Manager Rolf Krepschik mit Nachdruck. AMG-Mercdes-SL-Routinier Mario Hirsch knöpfte Jürgen Bender im Training für das "Sonntagsrennen" 0.998 Sec. ab. "Mario hat sich hier auf dem Grand Prixkurs über das Wochenende sehr gut eingeschossen. Unterschätzen darf ich ihn vom Start weg auf keinen Fall", so unser MCH-Ass. Hockenheim bietet bei zu erwartendem guten Wetter allen MCH-Mitgliedern und Racefans aus dem Unterland die Möglichkeit dem heimischen Ass von der Sachs-Tribüne bei den Rennen am Samstag und Sonntag zuzuschauen. Es lohnte sich. HTS

Foto HTS: "Eine ganz enge Kiste" - Bender vor Hirsch - Callaway-Corvette vor AMG-Mercedes

Auftaktführung für Jürgen Bender, Jürgen Alzen und Jorma Vanhanen (Fin)

Jürgne BenderMCH-Ass Jürgen Bender konnte am Samstag den STT-Auftakt 2018 in Hockenheim bei strahlendem Sommerwetter perfekt für sich umsetzen. "Mein Ziel ist es 2018 im Kampf um den STT-Titel erfolgreich anzutreten", so der Neckarsulmer. Diesem Ziel kam Jürgen Bender beim ersten STT-Rennlauf auf dem Formel-1-Kurs in Hockenheim denn auch einen wichtigen Schritt näher. "Der Asphalt war am Rennsamstag deutlich heißer als beim morgentlichen Training. In Absprache mit dem Team entschloss man sich daher einen härteten Reifensatz zu montieren. Noch unmittelbar vor der Fahrt auf die Strecke wurde im Bereich Vorstart dieser Wechsel vorgenommen. Dann ging raus es auf die Strecke. Da sich der Start verzögerte, sanken auch die Asphalttemperaturen etwas ab. Am Start behielt Jürgen Bender die Nase vorne. "Aber du musst zwischen den an der Spitze nahezu gleich starken GT-Modellen aufpassen, um nicht auf die Seite des Asphalts gedrängt zu werden, der kühler und schmutzig ist", so Bender vor dem Rennen. Die aufgezogene Reifen benötigten 2 Runden um voll durch gewärmt zu sein. Ein Problem mit der Balance der Corvette in der Rechtskurve hin zur schnellen Parabolica nutzte Jürgen Alzen dabei um neben "Ben" Bender (Foto) zu gelangen. "Mit etwas mehr Schwung kam Jürgen danach vorbei". Da beide, Bender und Alzen jedoch in verschiedenen Klassen fuhren, musste unser MCH-Ass kein unnötiges Risiko im Kampf gegen den Ford-GT-Piloten eingehen. Am Ende kamen Alzen vor Bender und Becker im Ziel.

In der Meisterschaftstabelle sieht die beiden Führenden auf Ford-GT und Callawac-Corvette wie auch den in der STT-GT-Klasse bis 3,8L Hubraum fahrenden Finnen Vanhanen vorne. Rolf Krepschiks STT-Challenge-Saison 2018 verspricht reichlich Spannung. Insbesondere wohl dadurch, dass immer wieder interessante Gastnennungen wie eine Extrawürze für die Challenge wirken.

Die GT-Szene, nicht nur in Deutschland verfügt über eine sehr große Zahl einsatzfähiger Fahrzeuge verschiedenster Fabrikate. Wen wundert es da, wenn Teams mit einsatzfähigen Modellen den geeigneten Fahrer als Gaststarter zum "Siegen" rausschicken. HTS

 

 
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