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MC-Heilbronn
   
 

Oschersleben - 28.4.2019

Auftakt zur 33. STT-Saison in Oschersleben

Jürgen Bender CorvetteWenn er am kommenden Wochenende zum Auftakt der 33. STT-Challenge im Norddeutsche Oschersleben vor den Toren von Magdeburg antritt, liegen anstrengende Wochen hinter Vollblutrennfahrer Ex-Champion Jürgen Bender.

"Beim Aufbau der GT3-Corvette stellten sich unglücklicherweise recht spät einige Probleme ein", so der routinierte Diplomingenieur achselzuckend. Egal ob bestimmte Spezialschrauben oder hochwertige Lager auf sich warten ließen, alles kostete dem Einsatz-Team viel Extrazeit. Dazu stellten sich bei Callaway Competition in Leingarten einige Probleme bei der Wartung des V8-Rennmotors heraus. "Keine großen Sachen, aber in der Zusammenarbeit mit hoch spezialisierten Zulieferern über die Landesgrenzen hinweg dauert es eben manchmal etwas länger", so MCH-Kollege Bayer bei einem Gespräch zur bevorstehenden Saison.

In den international offenen GT-Serien Deutscher Veranstalter sind es Jürgen Bender und Markus Alber die auf Rennwagen des Heilbronner GT-Hersteller Callaway der Konkurrenz ordentlich einheizen werden.  Der Neckarsulmer Jürgen Bender war bereits nationaler Meister in der TCC-Serie und in der STT-Challenge. Markus Alber schickt sich in der ersten vollen Saison auf seiner Callaway Z06-Corvette an, in der GTC und in der P9-Challenge für Furore zu sorgen. Ein großes Ziel für Alber dürfte dabei sein, es Jürgen Bender gleich zu tun. MCH-Mitglied Bender schaffte ein bisher in der Deutschen Renngeschichte einmaliges Ergebnis. Am Nürburgring 2018 in der STT und der P9- Challenge am Start, gewann der Neckarsulmer alle 4 Rennen beider Serien auf der Grand Prix-Strecke der "Grünen Hölle" am gleichen Tag nacheinander. "Hut ab - oder besser Helm ab, zu einer in der Form noch nie dagewesenen Siegerehrung", so P9-Manager Fischer seinerzeit am "Ring". Alber-Boss Stoll und Callaway-Chef Wöhr nickten zustimmend. HTS

Foto: Archiv-HTS - Corvette in Lauerstellubng

 


 

Preis der Stadt Stuttgart

Audi und die Langer-Brüder auf Erfolgskurs

Brüder Langer in der SachskurveDas Motodrom des Hockenheimrings präsentierte den Fans und den Aktiven am letzten März-Wochenende nahezu sommerliche Temperaturen. Das Wetter belohnte die R8 Audi GT3 Modelle in beiden GTC-Rennen mit Doppel- und Dreifachsiegen. Gelang es Team Spirit mit Uwe Alzen Rennen 1 vor den Markenkollegen Kolb und Busch zu gewinnen, so siegte die Pforzheimer HCB-Rutonik-Crew mit Dennis Marschall in R2 ebenfalls vor den gleichen Audikollegen. Allerdings war Marschall bei seiner SR um eine knappe Sekunde schneller unterwegs als Alzen. Der Rutronik-Chef wird, so war zu hören, bald weitere GT-Serien erobern wollen. Die Erfolge wären ihm wohl sicher. Die Manager weiterer int. offener Deutscher GT-Serien, Bernhard Fischer und Rolf Krepschick wurden in Hockenheim vor Ort gesichtet. Die Spannung steigt. Der GT-Sport dominiert derzeit ganz klar.

In den Cup-Klassen gelang den Heilbronner Brüdern Thomas und Christof Langer ein wirklich "brüderlicher" Wettkampf. Christof Langer holte auf Porsche 991 GT3 Cup den Klassensieg in Rennen 1. In Rennen 2 stiegen Christof und Bruder Thomas Langer als 2. u. 3. hinter Chris Dupre erneut aufs Podium. Die zahlreichen heimischen Fans vor Ort waren denn auch dementsprechend begeistert. "Nur eine knappe Sekunde hinter dem Klassensieger zurück. Das ist beim nächsten Einsatz zu packen", strahlte Langers neuer Teamchef Christian Schütz überzeugt. HTS

Foto HTS: - Christof Langer (Grün) neben Bruder Thomas Langer (Gelb) und Christoph Dupre (Alle Porsche) i.d.Sachskurve

 

 


 

 

Eine "schnelle Bretzel" für den Champion

Jürgen Bender "60"Ein Faschingsgag war es für Jürgen Bender nicht. Der jugendlich dynamische Vollblut-Rennfahrer ist Ex-STT-Champion. In der STT-Serie will er auch 2019 an den Start gehen. Als frisch gebackener P9-Challenge-Finale Doppelsieger 2018 am Nürburgring stehen auch dort 2019 einige Starts auf dem Programm. "Ben", wie ihn die Freunde nennen, bekam jüngst von einem Racefan eine gebackene 60er-Bretzel überreicht. Zweiteilig, 30 cm hoch und in 2 Isolierschachteln gut verpackt angeliefert. Und die Bretzel war sogar noch "ofenwarm". Was bedeutet das wohl in dieser Form? Etwa die Start-Nr.60 zu den Läufen der STT-Rennserie 2019. Oder die Startnummer 60 bei der P9-Challenge 2019? "Natürlich könnte es auch ein Geburtstagsgeschenk für den schnelle Diplomingenieur gewesen sein", so sein Renningenieur, MCH-Mitglied Marco verschmitzt lächeln. HTS

Foto privat: Es zeigt den Erfolgsracer Jürgen Bender aus Neckarsulm mit der gebackenen 60

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Noch ein Titel in der P9-Challenge für Jürgen Bender

Jürgen Bender und Marco BayerDie international offene GT-Serie P9-Challenge und die P9-Endurance haben in Nürnberg ihre Meister der Saison 2018 geehrt. MCH-Ass Jürgen Bender gewann die große Division der KL8

Boris Schimanski (Hannover) holte den P9-Challenge-Titel. Die P9-Endurance gewann der GT‑Routinier Hermann Speck (Nürnberg). Bester Ausländischer Fahrer wurde der Österreicher Franz Irxenmayr. Irxenmayr als 2. hinter Schimanski war 2017 bereits P9-Challenge-Titelträger. Siegerkönig wurde 2018 wurde wie im Vorjahr Hermann Speck. Der Nürnberger fuhr in beiden Serien 8 Mal als erster über den Zielstrich. Sie alle steuerten Porsche 991er bzw. 997-GT-Modellen zum Erfolg.

In den Klassen siegten der Audi-R8-Pilot Fritz Rabensteiner (KL2, Innsbruck) und in der KL8 der Neckarsulmer Jürgen Bender (Callaway-Corvette Z06). Bender war es, der mit seinem sensationellen Vierfacherfolg beim Finale der STT-Serie und der P9-Challenge am Nürburgring bei allen 4 Wertungen alle Gegner in Grund und Boden fuhr.

"Ich hoffe 2019 erneut einige Rennen in der P9-Challenge bestreiten zu können", so der erfolgreichste Privatfahrer auf eine Corvette-GT3 von Callaway Competition (Leingarten). Bemerkenswert ist dabei des Jürgen Bender in den P9- und STT-Rennen am Nürburgring in Summe 9 Pokale an einem Wochenende gewinnen konnte. Nach den je 4 Pötten für die Klassen- und Gesamtsieg in der P9-Challenge und der STT kam nun der Pokal für den Klassen-Titel dazu. "Das dürfte wohl ein absoluter Rekord sein. Einen vergleichbaren Erfolg habe ich jedenfalls nicht ermitteln können", so P9-Challenge-Manager Bernhard Fischer. HTS

Foto Privat: Jürgen Bender (L) und sein Renningenieur Bayer (R)

 


 

Doppelsieg für Audi in Dubai

Bender bleibt bester Unterländer Fahrer am Golf

Bei den legendären 24h von Dubai gelang Audi ein Doppelsieg vor Ferrari und Lamborghini. Die Crew des Deutschen Car Collection Teams mit den Fahrern Haase, Parhofer, Breukers und Routinier Vervisch gewann auf einem weiteren Audi R8 LMS aus Neckarsulmer Produktion. Vorsprung nach 24h, nur eine Runde! Die Sieger brachten es auf 607 Umläufe in 24 Stunden.

Jürgen Bender im InterviewVor 12 Jahren war es der bekannte GT-Routinier, MCH-Mitglied Jürgen Bender (Neckarsulm) der als Gesamtvierter. in Dubai auf Porsche GT3 abschloss.

Blenden wir 3 Monate zurück. Da war es Jürgen Bender, der auf dem GP-Kurs des Nürburgrings seine blaugrüne Z06-GT3-Callaway-Corvette nicht nur in der STT sondern auch in der P9-Challenge zum Doppelsieg katapultierte. Besonderen Respekt zollte Jürgen Bender jetzt dem 5. von Dubai. Stanislay Minsky (RUS) und Nick Foster (AUS). Sie wurden unter 75 Startern ausgezeichnete Fünfte. Jürgen Bender landete 2018 in der int. offenen GT-Serie, der P9-Challenge auf Rang 7. Stanislav Minsky, der Endurance-Auftaktsieger mit Partner Foster wurde 14. Sollte es Jürgen Bender also noch einmal in Dubai versuchen?

Zunächst steht aber die Entscheidung an, ob der Unterländer im Bereich STT und P9-Challenge 2019 wieder um Gesamtsiege und Titel kämpfen wird. "Die vier Siege im Oktober am Nürburgring haben 2018 mehr als deutlich gezeigt, dass Jürgen absolut in Topform ist", so Renningenieur Bayer vom MCH. HTS

Foto: HTS - Bender im Sieger Interview

 

 


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