www.mamboteam.com
MC-Heilbronn
   
 

Wie sind Jürgen Benders Chancen auf den STT-Meistertitel?

MCH-Mitglied Jürgen Bender nimmt 2020 gleich an zwei International offenen GT-Meisterschaften teil.

In der P9-Challenge, einer Meisterschaft für die starken GT3-Bolidern der 600 PS-Kategorie liegt der Neckarsulmer Diplomingenieur auf Platz eins. Für ihn ist die Chance den Titel zu erringen klar gegeben. "Aber man weiß ja nie was in der Saison alles passiert", schränkt Bender nachdenklich ein. Bei den bisherigen Rennen die gemeinsam mit der STT-Trophy ausgetragen wurden, lief für den Unterländer alles sehr gut. Wichtig dabei war die perfekte Zusammenarbeit mit dem neu formierten Einsatz-Team. Das managt MCH-Mitglied Marco Bayer aus Erlenbach. Die Technik bildet im Rennsport immer die entscheidende Grundvoraussetzung für den Erfolg des Fahrers im Wettbewerb. Durch Probleme beim Einsatz entgingen Jürgen Bender 2019 am Lausitzring so beispielsweise zwei zum Greifen nahe Gesamtsiege. Hätte er die errungen, dann wäre er 2019 Siegerkönig in der P9-Challenge geworden.

In der STT-Trophy liegt der Neckarsulmer nach 2 von 6 geplanten Rennwochenenden hinter den Wettbewerbern Alzen, Glatzel und Gruhn auf Platz 4 der Meisterschaftstabelle. Die Punktvergabe über Klassenerfolge ist ein Problem. Man hat als Fahrer schließlich nur den Erfolg in der eigenen Hubraum- bzw. Leistungsklasse der Meisterschaftstabelle in der Hand.

Bender vertraut 2020 auf eine nagelneue Z07 Callaway GT3-Corvette des Unterländer Herstellers Callaway Competition. Wie Bender ist Uwe Alzen auf einen GT3R am Start. Ein stark modifizierter Bolide auf Basis des Audi R8 ist durch Modifikationen technisch im Vorteil. Zudem ist Uwe Alzen ein Profifahrer der als Ex-DTM- und ADAC-GT-Masters-Pilot nicht unterschätzt werden darf. Profis machen nichts anderes wie Rennen fahren und dazu umfangreiche Testfahrten für Renn-Teams und Automobilhersteller. 

Noch ist die Saison lang. Dazu wird sie durch Terminüberschneidungen erschwert. Wo geht die Reise der Erfolgsfahrer also hin?

Beide P9-Serien (Challenge und Endurance) waren bisher eine absolute "Porsche-Welt". Dort dominierten die Zuffenhausener klar. Nun führen Porsches Gegner die Tabellen an. Werden die Porsche-Asse, der amtierende P9-Endurance-Meister "Denis G. Watt" (A) und der amtierende P9-Challenge-Meister Hermann Speck in Brünn die Tabellenführer Jürgen Bender (GT3 Corvette) und Max Frederik Gruhn (Audi RS3) angreifen?

Wir bleiben für die Fans dran. HTS

Foto: HTS - Hockenheimsieger Jürgen Bender (r) neben Angreifer Heiko Neumann - ordentlich mit Maske

 

 

Podiumsplätze für die MCH’ler Yannick Fübrich und Patrick Assenheimer

133 Fahrzeuge sorgen bei typisch wechselhaftem Eifelwetter für Action und Dramatik beim vierten NLS-Lauf

Schwierigste äußere Bedingungen durch starken Regen schon beim Qualifying zum 4. Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie. Hier konnten sowohl der amtierende Champion Yannick Fübrich aus Meimsheim im BMW M4 GT4 als auch der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer im HRT-AutoArena-Mercedes AMG GT3 glänzen – wie auch im vierstündigen Rennen auf dem GP-Kurs und der legendären Nordschleife.

Yannick FübrichFübrich holte in der allerletzten Runde die Pole in der Klasse SP10 sowie Startplatz 20 der Gesamtwertung. Beim Start-, und Schlussstint wurde Fübrich alles abverlangt, seine Mitstreiter David Griessner und Florian Naumann konnten in ihren Sessions dieselbe Pace mitgehen. „Highlights waren im letzten Stint der harte Zweikampf mit Gabriele Piana (- der saß schon mit Patrick Assenheimer bei Langstreckenrennen im AMG GT3-Mercedes) im Bonk-BMW M4 GT4, die schlussendlich dritte wurden. Dann der Reifenschaden vorne links auf der Döttinger Höhe in der letzten Runde, glücklicherweise kam ich auf der Felge ohne Reifen als Klassensieger vor dem FK-Performance BMW M4 über die Ziellinie“, resümiert Yannick Fübrich. Dasselbe Kunststück schafft tags darauf ja auch Lewis Hamilton in der Formel 1 in Silverstone. Der sensationelle 16. Gesamtrang war das Tüpfelchen auf dem i für Yannick‘s Team Pixum CFN Adrenalin Motorsport mit dem 450 PS starken BMW M4 GT4. Wie immer in dieser Saison startete Yannick Fübrich zusätzlich auch in seinem letztjährigen Meisterfahrzeug, einem BMW M 240i in der Racing Cup Klasse 5 – das Patrick Assenheimerebenfalls von Adrenalin-Motorsport eingesetzt wird. Durch ein technisches Problem wurde viel Zeit in der Box verloren, die Strategie war an diesem Tag auch nicht perfekt, die Pace der Fahrer dagegen super - durch sehr schnelle Rundenzeiten konnte das Quartett Fübrich/Griessner/Setsaas/Merlini gegen elf Konkurrenten in identischen 340 PS-Hecktrieblern den zweiten Klassenplatz herausfahren.

Das Trio Dominik Baumann, Dirk Müller und Patrick Assenheimer teilte sich erneut das Cockpit des AMG Mercedes GT3 der HRT-AutoArena-Truppe. Assenheimer war die fünftschnellste Gesamtqualizeit bei den widrigen äußeren Umständen gefahren und durfte als Regen-, und Nordschleifenspezialist auch den schwierigen Startturn fahren. „Die Entscheidung trotz Nieselregen mit profillosen Slickreifen zu starten, erwies sich als perfekt. Die Piste wurde Runde um Runde trockener, die Sonne kam dazu, meine Zeiten waren auch aufgrund eines frühen taktischen Boxenstopps sehr schnell“ so Patrick Assenheimer. Strategie und Pace passten, der 28jährige übergab nach seinem sehenswerten Doppelstint mit vielen Überholmanövern den 550 PS starken AutoArenA-Mercedes GT3 als Gesamtführender. Baumann und Müller mussten in der zweiten Rennhälfte dann allerdings zwei BMW M6 GT3 passieren lassen. Nicky Catsburg und Stef Dusseldorp gewannen im Rowe-Racing BMW mit 21 Sekunden vor dem Walkenhorst-BMW den vierten NLS-Lauf. Lediglich 2,45 Sekunden zurück kreuzte der HRT-AutoArenA-Mercedes die Ziellinie als Gesamtdritter. „Ich bin damit zufrieden. Der Sieg wäre nur durch sehr viel Risiko beim Überrunden und in den Zweikämpfen mit den beiden BMWs möglich gewesen“ erklärt Patrick Assenheimer und ergänzt „zudem war unsere SP9 Klasse mit Porsche-, Audi-, Ferrari-, Lamborghini-, BMW-, und Mercedes AMG-Boliden der GT3-Kategorie wieder extrem stark besetzt“.  (Wilfried Ruoff)

 

 

René Noller 2020

René NollerRené NollerTrotz der Corona Zwangspause konnte René Noller in den letzten Monaten sein Nachwuchsförderprogramm weiter nutzen. So waren ab Juni 2020 wieder erste Testfahrten möglich. Diese absolvierte René auf dem Nürburgring, dem Hockenheimring und dem Eurospeedway Lausitz auf dem Highspeed Racing Renault Clio 4 Cup Auto. Auch auf der Rundstrecke zeigte der mittlerweile 18-jährige eine starke Performance. Das Highlight für René Noller fand dann Mitte und Ende Juli aber wieder auf den Urstrecken des Rallyesports statt.

Nach einem erfolgreichen Schottertest in der Lausitz im 300 PS starken Gassner Mitsubishi Evo 9 ging es dann zum Rallye Restart, dem Schottersprint Freilassing. Hier hatte es René nicht nur mit starken Schotterspezialisten aus Bayern und Österreich zu tun, sondern musste auch gegen seinen Vater Rainer Noller im selben Auto antreten. Am Ende wurde es sogar für den Routinier richtig eng, der aber den 3. Gesamtrang ins Ziel retten konnte. Direkt dahinter auf Platz 4 im Gesamtklassement aber die Überraschung des Tages; René Noller ließ den 300 PS starken Allradler durch das Kieswerk im Berchtesgadener Land fliegen als hätte er nie etwas anderes gemacht und ließ dabei viele etablierte Fahrer alt aussehen.

Ebenfalls im Juli fand auf dem Sachsenring der Sichtungslehrgang des Deutschen Rallye Cups DRC statt, wo 18 junge Talente um eine 50.000 Euro Förderung kämpfen. Auch hier sind mit René Noller und Dennis Härle gleich 2 Nachwuchsfahrer vom Motorsportclub Heilbronn dabei, die neben schnell Autofahren auch Medienschulungen, Erste-Hilfe-Kurs und den Umgang mit Sponsoren lernten.

Fotos: privat

 

Jürgen Bender ist "Halbzeitmeister" der P9-Challenge

Jürgen Bender Der erfolgreichste Fahrer seines heimischen Motorsport-Clubs Heilbronn, Jürgen Bender (Neckarsulm) hatte vor in Hockenheim an den Rennen zur P9.Challenge und der P9-Endurance teilzunehmen. Die Meisterschaftsläufe 3 und 4 zur P9-Challenge wurden nach dem hervorragenden Serienauftakt am Lausitzring nun in Hockenheim erneut zum Volltreffer. Den ebenfalls in ausgeschriebenen 2 Lauf zur P9-Endurance konnte MCH-Ass Jürgen Bender aber nur als zusätzliches Renntraining nutzen. 

Grund dafür war ein Unfall zuvor im freien Training. "Beim Rennen durfte "Ben" aber trotzdem starten", so Renningenieur Bayer. "Er war ja am Wochenende bereits ausreichend viel auf der Strecke gefahren". Aber er wurde ans Ende des Starterfeldes in Rennen aufgestellt. "So sind nun mal die Regeln", erklärte Serienmanager Bernhard Fischer mit hoch gezogenen Augenbrauen. MCH-Ass Bender selber sah die Situation jedoch recht gelassen. "So hatte ich zumindest die Chance die nach dem Unfall im morgendlichen Training die von Team Sportwagenschmiede (Erlenbach) instandgesetzten GT3-Corvette noch ausgiebig zu testen. Auch bestand für uns Gelegenheit das Fahrwerk im Rahmen des Rennens bei einem Boxenstopp wieder optimal einzustellen", so lächelte Bender am Freitagabend danach sichtlich erleichtert. Die Testarbeit zahlte sich später beim ersten Lauf zur P9-Challenge voll aus. "Marcos Arbeit war erfolgreich. Die Corvette lag mit vollem Tank spürbar besser als zuvor", so Bender. Die MCH-Jungs hatten es nun voll im Griff.

Neben DTM-Profi Uwe Alzen (AUDI R8) startete Jürgen Bender (Callaway-Corvette) beim ersten Rennlauf aus Reihe 1. Es galt sich im Rennen klar auf die eigenen Ziele zu konzentrieren. Jürgen Benders Ziel musste es sein, nur die Wettbewerber aus der P9-Challenge im Auge zu behalten. Nicht den DTM-Profi Uwe Alzen. Der fuhr mit anderer Technik in einer anderen Wertung.

High noon! 12 Uhr mittags. Vorstart Hockenheim. 50 Minuten später fiel dann die Flagge für die P9, STT und SCC. Indy-Start. Ab ging's.

- Der Neckarsulmer hatte einen guten Start. bereits in der 3. Runde radierte Bender seine schnellste Rennrunde in den Hockenheimer Asphalt. Dahinter war Verfolger Hermann Speck (Porsche 991 GT3R) in rundenlangen Kämpfen mit Team Franz Konrads schnellem Senkrechtstarter Emir Keseserovic (Lamborghini Huracán) verwickelt. Dazu drückte Equipe-Vitesse-Routinier Sepp Klüber (AMG GT3) von hinten kräftig nach. Jürgen Bender entschied den ersten Rennlauf der P9-Challenge bei hoch sommerlichen Temperaturen am Ende klar für sich. Dahinter Hermann Speck (Porsche 991 GT3R) aus Nürnberg und Heiko Neumann (Porsche 997 GT3R) aus Burg bei Magdeburg.

- Auch beim 2. Rennen der P9-Challenge katapultierte Bender seine Z07-Callaway-Corvette Corvette GT3 von der 'Pole' ins Rennen. Auch diesen Lauf, den 4. Meisterschaftslauf der P9-Challenge, gewann er klar, diesmal vor Heiko Neumann und "Denis G. Watt" (A, Porsche 991 Cup) sowie Michael Hollmann. Die schnellste Rennrunde mit 1:41.131 markierte Bender in der 13. von 17 Runden. Pech hatte Hermann Speck - Ironie des Schicksals - dem weltbekannten Pumpenspezialisten fiel eine der Benzinpumpen im Porsche 991 GT3R aus. "Dinge gibt es - die gibt es gar nicht" so ein Fan unter Freunden des Teams mitfühlend. - "Keine Pumpe von uns", so einer aus dem Team Augen zwinkernd.

In der P9-Challenge konnte Bender seine Tabellenführung mit 2 weiteren Gesamtsiegen deutlich ausbauen. Als Gesamtsieger zu den Läufen der P9-Challenge trugen sich bisher Jürgen Bender und in der Endurance-Serie das Duo Hisch/Schleml sowie Hermann Speck ein.

Start der 2. Saisonhälfte der P9-Serie - Brünn (CZ). Auch das wieder eine von den Fahrern hoch geschätzte Traditions-Rennstrecke mit ganz großer Geschichte. (HTS)

Foto. HTS -Z07 Callaway-GT3-Corvette auf dem Weg zum 4. Gesamtsieg 2020 in Hockenheim

 

 

Trainingsbestzeit in der P9-Challenge für Jürgen Bender

SportwagenschmiedeViel Arbeit aber am Ende dann sehr schnelle Runden für Jürgen Bender. Das bereitete ihm und seinen Team Sportwagenschmiede viel Arbeit. Dafür kamen am Ende die anvisierten Top-Rundenzeiten heraus. "So soll es sein", und beide wischte sich über die Stirn. Die MCH-Mitglieder Marco Bayer und GT-Fahrer Jürgen Bender hatten im Training viel für ein optimales "Set up" zu schrauben.

Eine Karambolage im ersten Training verhinderte zusätzlich noch ausreichend fahren zu können. Jürgen Bender hatte für die beiden Rennen der P9-Challenge genannt. Er legte aber kurzfristig noch nach. Er gab eine Nennung für die P9-Endurance vor Ort ab. Dazu musste er aber aus der letzten Reihe starten. "Eine Chance auf ein gutes Ergebnis hatte ich somit leider nicht mehr", so Bender, "Aber ich konnte die Corvette nach der Reparatur checken und im "Set up" weiter optimieren", Ein Boxenstopp wegen einem Brand an einer Zuführung wurde erforderlich. "Nun scheinen wir aber sicher zu sein, optimal in die P9-Challengerennen gehen zu können", so Bayer.

Im Abschlusstraining für die Challenge am Sonntag sollte sich das bestätigen. Pole für die P9 war das Ziel. Und das kriegte Jürgen sauber hin.

P9-Endurance - die Serie entwickelte sich seit 2017 zum "Spielfeld" für Hermann Speck, der Nürnberger Unternehmer verstand es prächtig die Serie mit seinem Konzept - alleine fahren, ohne einen Copiloten - so zu perfektioniere, dass es für ihn mehrfach zum P9-Endurancetitel reichte.

Während Jürgen Bender im Rahmen der P9-Endurance seine Callaway Corvette abstimmte, konnte Hermann Speck seinen ersten Sieg in der Saison in Hockenheim erringen. Die schnellste Rennrunde holte jedoch Lamborghini Huracán-Pilot Emir Keserovic. Jürgen Bender war nur eine knappe zehntel Sekunde zurück Zweit schnellster im Feld. Aber deutlich schneller unterwegs, als Sieger Hermann Speck. HTS

Foto: Sportwagenschmiede

 

 

Aktuell sind 520 Gäste und keine Mitglieder online

 
Top! Top!