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MC-Heilbronn
   
 

3. ADAC-GT-Masters-Weekend am Red Bull Ring

Unser Markus Pommer siegt weiter

Markus PommerGespannt verfolgten viele Freunde des Motorsports einmal mehr ein ADAC-GT-Masters-Weekend. Das 3. der Saison 2019. Am Red Bull Ring schien wie immer richtig Stimmung unter den Aktiven und den Fans zu herrschen. Viele Freunde und Angehörige in den Boxen fieberten in Österreich mit - "mit fiebern" ohne oder mit Enkel auf dem Arm oder Kindern in der Box war angesagt. Besonders viele fest gedrückte Daumen schien für den Unterländer Markus Pommer auf seinen Einsatz und den seines Partners im Cockpit, Marvin Kirchhöfer zu sein. MCH-Freunde aus Heilbronn schauten nicht nur vor Ort, sondern auch in der Heimat oder aus dem Pfingsturlaub und dem benachbarten Ausland zu.

Lauf eins in Österreich nach dem 2 Saisonsieg vom 2. Masters-Weekend lief noch mit Ballast an Bord. Platz 5 im Rennen zeigte wie sehr es auf jedes Kilogramm bei den hoch entwickelten GT-Rennwagen aus der Callaway-Rennwagen-Manufaktur von Ernst Wöhr in Leingarten ankommt.

Dann aber ging es an den Start zu Rennen 2 am Red Bull Ring. "GT3 von Callaway-Competition an der Spitze. Um es zusammen zu fassen - vor Ort oder im TV gesehen hat es ja praktisch jeder - Das Duo Pommer/Kirchhöfer legte einen Start-Ziel Sieg hi, . den 3. in der Saison nach Oschersleben und Most in Tschechien. Nun der Sieg in Österreich. Damit fuhren die Callaway-Jungs in jedem 2. Rennen nach ganz oben auf's Stockerl.

In der Meisterschaft robbte man sich damit ganz dicht an des Audi-R8-Führungsduo von Team HCB Rutronik mit Niederhauser (CH) und van der Linde (ZAF) heran. 10 Punkte noch bis zur Tabellenspitze. Nicht schlecht. "Man darf sagen die Jungs haben den Titel klar im Blick", so der Kommentar von MCH-Mitglied, Renntechniker Marco Bayer. HTS

Foto: HTS-Archiv

 


 

Für Markus Pommer sind alle Daumen gedrückt

Markus PommerDer 28jährige Wahlneckarsulmer Markus Pommer weis Freunde und frühe Förderer aus dem heimischen Erlenbach-Binswangen, aus Neckarsulm und aus Heilbronn voll hinter sich. Heilbronn, das ist die Leingartener Firma Callaway-Competition und es sind die vielen Klubmitglieder seines MCH in der Stadt die sich an diesem Wochenende sehnlich wünschen, dass Markus und seiner von den Männern um Ernst Wöhr eingesetzten neuen GT3-Modell Callaway-Corvette Z07 am Österreichischen Red Bull Ring Flügel verliehen werden. Zweite Startreihe rechts und Position 3 hinter einem Porsche einem AMG aber noch vor dem schnellsten Audi R8 LMS von Team Land zeigt deutlich, wie stark das Erfolgsduo Pommer/Kirchhöfer für das Auftaktrennen in den Alpen positioniert ist.

Markus Pommer entwickelte sich in der heimischen Region also der Nähe zu Porsche, Audi, AMG und Callaway-Competition zur vollen Reife im int. GT-Sport. Marvin Kirchhöfer (25) entsprang Timo Rumpfkeils Erfolgsschule Team Motopark-Oschersleben vor den Toren von Magdeburg gelegen. Auch er weis bereits genau wie gut Führungsluft in der Welt der GT- Profifahrer schmeckt. Zwei mit Talent und einer Portion Routine im Gepäck. Dem richtigen Rezept für Erfolg. HTS

 

Foto: Archiv HTS

 

 

 


 

Poloblasen im Spessart

Am 25. Mai veranstaltete der ADAC OC Würzburg die zweite Marienberg Classic. 161 Teilnehmer hatten sich gemeldet, davon ca. 130 verschiedene Fahrzeugmodelle. Liegt es an der fränkischen Mentalität oder gibt es in der Gegend sonst nichts Vergleichbares etc. der durchaus rege Zulauf an Teilnehmern hätte noch größer sein können, aber irgendwann muss Schluss sein.

Mein Vater Klaus und ich freuen uns wieder auf die Teilnahme in Unterfranken.

Andreas HäberleAnreise Freitag nachmittags mit Anhänger, den Polo abladen und dann zur technischen Abnahme bei der Kfz Innung Unterfranken. Übernahme der Unterlagen, danach in unser Quartier, um uns in einem urigen Wirtshaus auf den Folgetag vorzubereiten. Der Veranstalter hat alle benötigten Infos für die Teilnehmer bereitgestellt, nicht mehr und nicht weniger. Informelle Punktlandung, die ca. 190km (was nachher doch rund 230km waren) können kommen.

Am nächsten Morgen erfolge Start im Regenwetter, egal, unser Polo ist dicht. Von Estenfeld bei Würzburg geht es nördlich Richtung Schweinfurt, bevor die Strecke dann westwärts in den Spessart weiterführt. Wir wollen uns nicht blamieren, doch an der WP3 passiert es dann: Beim „Anfahren des Gatters“ verschätze ich mich um satte 43cm, was dann auch 43 Fehlerpunkte aufs Konto haut. Ein Spitzenplatz ist somit dahin! (unterm Strich wurden wir mit 64 Fehlerpunkten abgerechnet, dies Mal war ich der Schuldige).

Die insgesamt 10 WPs waren für jedermann machbar, der sportliche Anspruch stand nicht ganz so im Vordergrund wie, vielleicht auch ein Rezept für den Erfolg der Veranstaltung. Gefahren wird nach dem Quadrat, Dreieck und Kreis. Eine Orientierungsprüfung war dabei, so als „Raushauer“ für diejenigen, die sich in der heutigen Zeit zu arg an ihr Navi gewöhnt haben.

Eine WP war, einen Sitzball mit dem Fahrzeug ins Tor zu schießen, sozusagen Elfmeterschießen mit dem Auto. Das Problem hierbei war, das auf Schotter beschleunigt werden musste. Nachdem ich mehrere andere Teilnehmer dabei beobachtet hatte, wie sie dabei mehr oder weniger Erfolg hatten, war ich der Meinung, ein kantiger Kleinwagen hat dabei Vorteile. Hatte er. Erster Gang voll oder in Zweiten hochschalten? Erster Gang voll, den Ball voll rein, lustige Übung, 0 Fehler. Andere, vor allem Amis, hatten weniger Erfolg. 4 oder 5 Bälle gingen dabei kaputt, die Amis können halt kein Fußball.       

Apropos Amis; ein Trend, den ich momentan auf mehreren Veranstaltungen beobachte, ist ein Hang zu amerikanischen V8 Boliden aus den 60ern, nicht nur hier in Würzburg. Diesel-Protest auf andere Weise.

Der Spessart ist eine schöne Gegend, das haben wir auf der Strecke üppig genießen dürfen. Mein schwarzer Polo, mit dem ich mittlerweile statt dem gelben Polo fahre, hält einwandfrei. 2/3 Aufsetzer sowie zum Teil verschmutze Straßen meistert er mühelos. Gegen 17 Uhr kommen wir am Ziel an, der Fahrtleiter bedankt sich persönlich bei allen Teilnehmern bei der Einfahrt an der Weißen Mühle in Estenfeld, welches wieder als Rallyezentrum fungierte. Anschließend Polo wieder verladen (wir waren die Einzigen, die mit Anhänger anreisten), gemeinsames Abendessen, die Flyer der Käthchen Classic verteilen, warten auf den Aushang und Siegerehrung.

Und siehe da, 5. Platz in der Gruppenwertung und 16. Platz im Gesamtklassement. Was wäre gewesen, wenn ich nicht das „Gatter anfahren“ versemmelt hätte….na, wie heißt es so schön:….hätte der Hund nicht….(ihr kennt den Spruch..)

Gegen 22 Uhr machen wir uns wieder auf die Heimreise Richtung Heilbronn. Und da der Frankenwein so gut schmeckt bleibt mein Vater auch hier wieder Beifahrer.

Mitte Juli gehen wir zum ersten Mal die Heidelberg Historic an, dann zur Abwechslung mit vertauschten Rollen (mein Vater fährt dann „sein Geburtstagsgeschenk“). Hierfür bekommen wir einen ehemaligen 123er Werks – Mercedes gestellt. Heck statt Frontantrieb, doppeltes Fahrzeuggewicht, weiß statt schwarz, 2 Tage, doppelte Streckenlänge. Auf den Ritt freuen wir uns schon.

2020 ist die Veranstaltung in Würzburg am 20. September, hoffentlich nicht am gleichen Wochenende wie die KC in Heilbronn, da ich gerne wieder in Würzburg starten möchte.  

Andreas Häberle

 

 


 

Int. offener GT-Automobilsport

3. und 4. Meisterschaftslauf der STT-Challenge in Most (CZE)

Jürgen Bender beklagte erneut technische Probleme

Jürgen BenderNach dem Auftakt der int. offenen 33. STT-Challenge für GT-Rennwagen in Oschersleben vor den Toren von Magdeburg vor 3 Wochen hoffte der Neckarsulmer Erfolgsfahrer und Ex-STT-Champion Jürgen Bender mit einem perfekt eingestellten GT3-Corvette am letzten Wochenende im Tschechischen Most antreten zu können. Dem war aber leider nicht so. Fahrwerkseinstellungen erwiesen sich als nicht so wie vorgesehen. Alles musste korrigiert werden. Das aber kostete wertvolle Trainingszeit. Dazu wurden 2 Satz Rennreifen vermeidbar und somit absolut unnötig verbraucht. "So ist es sinnlos den doch erheblichen Aufwand auf den weit entfernten Rennstrecken zu treiben", so MCH-Mitglied Bender.

Ein 3. Rang im ersten Rennen und ein 2. Rang am Sonntag hielten den Schaden in Grenzen. Bender scheint nach nicht bestätigter STT-Tabellenveröffentlichung von Tabellenrang 3 auf den 5. Rang abgefallen zu sein. "Ich muss die Einsätze zukünftig straffer gestalten können", so der Mann der über 2 Jahrzehnte auf NSU TTS, Porsche GT3 und Callaway-Corvette Z06 bisher über 1000 Pokale gewann. An meinem GT-Rennwagen kann es nicht liegen. "Man sah ja wie der Hersteller (Callaway-Competition) hier bei der GT-Masters vorne weggeblasen ist", so Bender. Es tut sicher sehr weh, wenn man zusehen muss, wie sich die Jungs vom Hersteller, Ernst Wöhr, Dr. Pommer, die Renningenieure und Mechaniker mit den Topjungs Markus Pommer, Marvin Kirchhöfer und dem Fahrerduo der 2. Corvette nach dem Rennen in den Armen liegen. HTS

 

Anlage. STT-Tabelle nach 4 Meisterschaftsläufen (bitte klicken)

 


 

ADAC GT Masters in Most (CZ)

ZWEITER SAISONSIEG: CALLAWAY COMPETITION AUCH IN MOST ERFOLGREICH

Callaway-Duo Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer gewannen nach einem schwierigen und unglücklichen Samstag das Sonntagsrennen beim zweiten Lauf des ADAC GT Masters im Autodrom Most (CZ) – der zweite Sieg für Callaway Competition in der Saison 2019.

Nach dem erfolgreichen Auftaktwochenende in Oschersleben gelang es Callaway Competition mit seinen beiden Piloten Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern) am vergangenen Wochenende (17.-19. Mai) auf Autodrom Most nachzulegen. Mit dem zweiten Saisonsieg am Sonntagnachmittag sammelte das Corvette-Team viele wichtige Punkte, die ihnen am Tag zuvor jedoch noch verwehrt blieben.

Bereits im freien Training am Freitag hatte sich angedeutet, dass mit der Corvette C7 GT3-R mit der Startnummer 77 auf dem Kurs nahe der deutschen Grenze zu rechnen war: Pommer und Kirchhöfer fuhren in zweiten Durchgang des Tages Bestzeit.

Im Qualifying für das Samstagsrennen konnte Markus Pommer in dem engen Fahrerfeld – 24 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde -  die zehnte Startposition sichern. Keine Optimale Position, wie sich unmittelbar nach dem Start in der ersten Schikane herausstellte. Pommer, der den Start übernahm, geriet unverschuldet in eine Kollision und musste durchs Kiesbett wieder auf die Strecke.

Glück im Unglück. Die Corvette mit Pommer am Steuer verlor nur zwei Positionen, welche er bis zum Fahrerwechsel wieder zurückgewinnen konnte.

Während des Pflicht Boxenstopps und dem Fahrerwechsel gab es ein Missverständnis und Marvin Kirchhöfer überquerte die Linie am Ende der Boxengasse zu früh. In Folge dessen ordnete die Rennleitung ein erneutes Durchfahren der Boxengasse an. Dies zerschlug eine aussichtsreiche Position in den Punkterängen. Am Ende überquerte die Corvette mit der Nummer 77 auf Platz 21 die Ziellinie.

Am Sonntag prompt die Antwort. In einem spannenden Qualifying für das zweite Rennen am Nachmittag, bei dem Kirchhöfer mit allen Mitteln jeden Millimeter der Strecke ausnutzte, sprang für die Callaway-Corvette mit Rang zwei ein Startplatz in der ersten Reihe heraus. Was folgte, war ein perfekter Sonntag.

Kirchhöfer konnte mit einem beeindruckenden Start bereits in der ersten Schikane die Führung übernehmen und bis zum Fahrerwechsel an Kollege Pommer, komfortabel ausbauen. Auch beim Stopp lief dieses Mal alles glatt und Pommer konnte den zweiten Sieg der Saison mit drei Sekunden Vorsprung vor den beiden Lamborghini-Piloten Ineichen und Perera, sicher nach Hause fahren.

Das Podium komplettierten die beiden Markenkollegen David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing), die in der zweiten Corvette im Starterfeld auf Platz drei landeten.

Weiter geht es in der ADAC GT Masters vom 7. - 9. Juni mit dem dritten Saisonlauf auf dem Red Bull Ring.

Bild: Burkhard Kasan Bildbearbeitung: Sabine Otto 

"Alles in allem hatten wir ein gutes Wochenende. Wir sind sehr gut ins Wochenende gestartet und mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben. Wir wussten, dass wir in Most sehr schnell sein würden. Aber man hat auch gesehen wie eng das Fahrerfeld ist. Es war wichtig, dass wir nach dem unglücklichen Verlauf am Samstag, direkt eine Antwort darauf gegeben haben. Das Team hat einen tollen Job gemacht." Marvin Kirchhöfer (25/Luzern)

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"Nachdem wir am Samstag viel Pech hatten, lief am Sonntag hingegen alles nach Plan. Das Qualifying war bereits sehr gut und die Grundvoraussetzung für den Sieg. Marvin hat gleich beim Start die Führung übernommen. Danach wurde es durch die Unterbrechung noch einmal spannend, da unser Vorsprung dahin war. Aber wir hatten eine gute Strategie. Danach konnte ich den Sieg nach Hause fahren." Markus Pommer (28/Heilbronn)

„Der Sieg am Sonntag war wichtig fürs Team und die richtige Antwort auf ein verkorkstes punktelose Samstags Rennen. Du kannst dir in diesem Feld keine Fehler erlauben und am Samstag haben wir einfach zu viele gemacht. Während der Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag haben wir noch mit Reifen Problemen zu kämpfen gehabt, welche wir bis zu den Rennen komplett in den Griff bekommen haben, dies war sicherlich der Schlüssel zu der guten Race Pace. Wie jedes Jahr, müssen wir versuchen unsere Punktausbeute in der ersten Saison Hälfte zu maximieren, da die Strecken in der zweiten Saison Hälfte größtenteils anderen Fahrzeugkonzepten mehr entgegenkommen. Nachdem unser Fahrzeug gegenüber dem Vorjahr unverändert ist, wird sich dieses Bild auch in 2019 zeigen.  Bedingt durch die Aerodynamischen Updates einzelner Hersteller scheint dieser Trend in 2019 noch ausgeprägter. " Mike Gramke (Teamchef)

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ADAC GT Masters 2019: 26.04. – 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben 17.05. – 19.05.2019 Most (CZ) 07.06. – 09.06.2019 Red Bull Ring (AUT) 09.08. – 10.08.2019 Circuit Zandvoort (NED) 16.08. – 18.08.2019 Nürburgring 13.09. – 15.09.2019 Hockenheimring 27.09. – 29.09.2019 Sachsenring FINALE

 

Impressum: Callaway Competition GmbH Liebigstr. 31 74211 Leingarten GERMANY

 


 

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